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Labrador Ninja sammelt fürs Kinderhospiz

Engelbostel Labrador Ninja sammelt fürs Kinderhospiz

Schon seit Jahren sammelt eine Labradorhündin für den guten Zweck. In Kürze kann sich das Kinderhospiz in Syke wieder über eine Spende freuen.

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Labradorhündin Ninja sammelt für einen guten Zweck. Zusammen mit Herrchen Harry Bleck ist sie nicht nur den Engelbostelern mittlerweile bekannt.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Diesem treuen Blick kann sich niemand entziehen. „Sie geht mit einer liebevollen und freundlichen Art auf die Menschen zu, die dann auch gern spenden“, sagt Harry Bleck. Der Engelbosteler spricht dabei von Ninja, seiner zehn Jahre alten Labradorhündin. Ninja hat in Engelbostel schon Kultstatus erlangt, man kennt sie in der Öffentlichkeit. Aber nicht nur dort. „Ich bin beruflich viel in Norddeutschland unterwegs und nehme sie fast immer mit“, sagt der Geschäftsführer einer Firma für Hygiene- und Reinigungsartikel.

Was also macht Ninja? Die Hündin trägt stets einen kleinen Korb im Maul. Darin befindet sich ein Informationsblatt vom Kinderhospiz Syke. Wer also Ninja vor sich sieht, in ihre Augen und in den Korb schaut, versteht sofort ihr Anliegen. Am liebsten nimmt Ninja übrigens Scheine - die sind nicht so schwer und haben einen höheren Wert als Münzen. Und mittlerweile ist Ninja sogar Profi, nicht nur wegen ihres treuen Blickes. „Sie bemerkt sofort, wenn eine neue Person den Raum betritt und geht auf diese zu“, berichtet Bleck weiter.

Was dem Herrchen wichtig ist zu betonen: „Wir wollen nicht aufdringlich sein. Viele Leute sprechen mich aber an, warum Ninja das Körbchen trägt. Dann kommt man schnell ins Gespräch und kann erklären, was ein Kinderhospiz ist.“

In diesem Jahr hat die Hündin bereits 1500 Euro gesammelt, seit 2011 sind so insgesamt 5500 Euro zusammengekommen. Bleck kann sich noch an die Anfänge erinnern. „Damals war ich mit ihr bei einer Feier des Treckerclubs Engelbostel, wo ich mit einem Vertreter vom Kinderhospiz ins Gespräch kam.“ Weil Ninja damals schon mit ihrem kleinen Korb als Erkennungszeichen unterwegs war, entstand schließlich die Idee, ab sofort für die Einrichtung im Bremer Raum zu sammeln. Ihr „Hobby“ betreibt Ninja seit 2010, als sie einen hohen dreistelligen Betrag für das Kinderkrankenhaus Auf der Bult eintrieb - erstmals mit dem Korb im Maul.

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist in Syke die Übergabe des Geldes geplant - mit Bleck als Taxifahrer. „Natürlich übergibt Ninja das Geld, ich bringe sie mit meinem Sohn Maximilian nur dort hin.“ Im Kinderhospiz wird die Hündin dann, wie immer mit dem Korb im Maul, den Verantwortlichen das Geschenk überreichen. Im Korb werden dann die 1500 Euro liegen. In bar. „Das finde ich immer besser als einen Scheck“, sagt Bleck.

Von Stephan Hartung

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