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Behörde gibt Peko-Halle weitgehend frei

Langenhagen Behörde gibt Peko-Halle weitgehend frei

Die Schulen können die marode Peko-Halle wieder nutzen, wenn auch nur teilweise. Sowohl die Landesschulbehörde als auch ein Vertreter des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes haben dies erlaubt. Allerdings wird ein Feld der Sporthalle abgetrennt. Der Geräteraum wird bis zur Sanierung gesperrt.

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Nicht alles, was braune Spuren an den Wänden im Geräteraum der Peko-Halle hinterlässt, ist Schimmel. Gleichwohl wird der Raum erst nach seiner Sanierung und der dauerhaften Reparatur des Daches für die Schüler wieder freigegeben.

Quelle: Neander (Archiv)

Langenhagen. "Sobald die Stadt alle verabredeten Maßnahmen umgesetzt hat, werden wir mit dem Sportunterricht in der Peko-Halle wieder starten." Gymnasiums-Rektor Matthias Brautlecht äußert sich auf Nachfrage sehr erfreut über die Ergebnisse der Untersuchungen. "Wir haben allerdings die Stadt auch darum gebeten, die Tore und einige Markierungen zu versetzen."

Die Fachleute waren von Schule und Stadt herangezogen worden nach einem massiven Schimmelbefall einiger Sportgeräte über die Sommerferien. Die beschädigten Matten und Turnkästen wurden danach umgehend entfernt, auch die befallenen Wände ließ die Stadt unmittelbar nach der Entdeckung fachgerecht behandeln. Während die Stadt daraufhin die Halle für die Nutzung freigab, entschieden die betroffenen Schulleitungen, allen voran das Gymnasium, die Peko-Halle bis auf weiteres nicht mehr für den Sportunterricht zu nutzen. Denn die eigentliche Ursache, der stete Wassereintritt durch das konstruktionsbedingt wiederholt undichte Dach, sei offenbar nicht abstellbar. Schimmel werde deshalb dort immer wieder auftreten.

Nach den Begehungen der Experten sowie des zuständigen Technischen Schulbauausschusses am 31. August scheint nun ein Kompromiss gefunden: Der betroffene Materialraum wird bis zu seiner vollständigen Sanierung inklusive einer dauerhaften Dachabdichtung nicht mehr genutzt. "Das westliche Feld der Drei-Feld-Sporthalle", heißt es in einer Erklärung der Stadt, "wird gesperrt und mit dem vorhandenen Trennvorhang dauerhaft abgetrennt. Auf ihm sollen die Sportgeräte künftig an der westlichen Hallenwand, räumlich sichtbar getrennt und nach einem Stellplan gelagert werden. Schulleitung und Verwaltung weisen Sportlehrkräfte und Vereine auf die Änderungen hin und werden regelmäßig prüfen, ob diese eingehalten werden."

Bei der Begehung mit dem Vertreter der Landesschulbehörde, so Stadtsprecherin Juliane Stahl, sei überdies braunes Wasser aus den Rohren der Sanitärbereiche gekommen. Auch diese Ursache soll nun geklärt und abgestellt werden. Stahl ergänzt: "Lehrkräfte des Gymnasiums Langenhagen haben die Schränke im Lehrerzimmer bereits etwa zehn Zentimeter von der Wand abgerückt, um eine Luftzirkulation hinter den Möbeln zu gewährleisten." Brautlecht gibt unterdessen Entwarnung für die Container auf dem Sportplatz am Schulzentrum. Schilderungen einiger Schüler, dass es dort nach einem Wassereinritt Schimmel gäbe, hätten sich nicht bestätigt.

Die Peko-Halle gilt seit Jahren als abbruchreif. Sobald die jetzt vom Rat der Stadt auf den Weg gebrachte neue Veranstaltungssporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße fertig ist, wird sie abgerissen.

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