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Marco Brunotte steht Kuratorium vor

Langenhagen Marco Brunotte steht Kuratorium vor

Der Langenhagener Landtagsabgeordnete Marco Brunotte ist zum Vorsitzenden des Kuratoriums der neuen Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen gewählt worden. Die Landeszentrale soll noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen.

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Marco Brunotte ist Vorsitzender des Kuratoriums der neuen Landeszentrale für politische Bildung Niedersachsen.

Quelle: Privat

Langenhagen. Ich freue mich sehr, zum Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt worden zu sein. Die Wiedereinführung der Landeszentrale soll zur Stärkung der Demokratie in Niedersachsen beitragen und eine Art Werbeagentur für die Demokratie sein“, sagte Brunotte.

In dem neunköpfigen Kuratorium sitzen Mitglieder aller Fraktionen des Niedersächsischen Landtags. Das Gremium soll die politische Ausgewogenheit und die Wirksamkeit der neuen Landeszentrale sicherstellen. Außerdem soll es einen Fachbeirat geben, der sich aus Sachverständigen aus der Wissenschaft, der Erwachsenenbildung, dem Landes-
jugendring, den Sozialpartnern und weiteren Akteuren der Zivilgesellschaft zusammensetzt und die Landeszentrale in grundsätzlichen Angelegenheiten der politischen Bildung unterstützt.

Als Gefahren für die Demokratie benannte Brunotte Salafismus, Rechtsextremismus, islamistischen und rechtsradikalen Terror und Gewalt. Solchen Entwicklungen will die Landeszentrale mit Bildung und Aufklärung entgegenwirken. Dazu müssen vorhandene Angebote koordiniert, aber auch neue Wege für Information und Beteiligung entwickelt werden. „Gerade im Zeitalter der sozialen Netzwerke sind neue Formate für die politische Bildung nötig“, sagte Brunotte.

Die neue Landeszentrale wird als nicht rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur mit Sitz in Hannover eingerichtet. Geleitet wird sie von einem Direktor. Für Organisation und Arbeit steht ihr ein jährliches Budget von etwa einer Million Euro zur Verfügung. Insgesamt fördert das Land Niedersachsen die politische Bildung mit rund 10 Millionen Euro im Jahr.

Von Sandra Köhler

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