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Brinker Grundschule soll dort bleiben

Langenhagen Brinker Grundschule soll dort bleiben

Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Rat will die Brinker Grundschule in jedem Fall an der Angerstraße halten und sie mit der IGS-Süd verschmelzen. Der von dem Büro Biregio vorgelegte Zeitplan sei wegen des drohenden Abrisses am Schulzentrum ohnehin nicht zu halten. Politik und Verwaltung werden am Dienstag darüber beraten.

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Die Brinker Grundschule soll nach dem Willen von Rot-Grün an ihrem Standort bleiben.

Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Das Biregio-Gutachten klingt schlüssig: Wenn die Außenstelle des Gymnasiums an der Friedrich-Ebert-Grundschule wie geplant aufgelöst wird und an der Adolf-Reichwein-Schule keine auswärtigen Schüler mehr aufgenommen würden, bliebe an beiden Schulen genügend Platz, um alle Kinder der Brinker Grundschule aufzunehmen. Auf diese Weise werde an der IGS-Süd genügend Raum gewonnen, um ohne gravierende Eingriffe und langwierige Störungen des Unterrichts die Gesamtschule für den Ganztagsbetrieb fitzumachen. Ohnehin zeige die bislang hohe Zahl von Ausnahmeanträgen, dass der Standort nicht zu den beliebtesten bei den Eltern zählt.

Drei Monate sind seit der Vorstellung des Schulentwicklungsplans im Bildungs- und Planungsausschuss vergangen - Monate der Aufregung an der Schule sowie der Diskussionen in der Politik. Heute Abend wird es erneut eine gemeinsame Sitzung der Gremien geben. Diesmal liegt eine Antwort auf diesen Aspekt des Gutachtens vor. „Wir wollen, dass die Brinker Grundschule am Standort mit der IGS-Süd verschmilzt“, heißt es bei SPD und Grünen.

Dieser Antrag ist nicht neu. Schon vor der Präsentation des Schulentwicklungsplans im Juli wollte Rot-Grün die Verschmelzung beider Schulformen an der Angerstraße beim Land beantragen. Dieser Antrag wurde im Juli jedoch noch einmal in die Fraktionen zur Beratung verwiesen. Dass der Beschluss nun erneut aufs Tapet kommt, begründet Marc Köhler, Fraktionschef der SPD, mit einem Manko des Gutachtens: „Die pädagogische Bedeutung der Verschmelzung beider Schulen fällt darin vollkommen hinten runter.“ Auch die Leiterinnen der Schulen, Mascha Brandt für die IGS-Süd und Lieselotte Zühlow-Klein für die Grundschule, sprechen sich in einem Brief an Köhler für den Verbleib der Grundschule aus.

Die von Biregio aufgeführten Schwierigkeiten bei der baulichen Umsetzung an der Angerstraße lässt auch Grünen-Chef Dirk Musfeldt nicht gelten. „Wenn die Aufstockung des Gebäudes wegen des Eingriffs am Fahrstuhl zu aufwendig wird, müssen wir eben die Freiflächen rund um die Gebäude anders nutzen.“

Die Sitzung von Bildungs- und Stadtplanungsausschuss beginnt um 17.45 Uhr im Ratssaal. Die Verwaltung legt darin ihre Vorschläge zur Sanierung der Schulen vor.

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