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Emma & Paul suchen Freunde

Langenhagen Emma & Paul suchen Freunde

Das Familienzentrum Emma & Paul muss bis Ende 2016 eine neue Finanzierungsgrundlage gefunden haben. Denn spätestens dann werden alle Anschubhilfen ausgelaufen sein.

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Die Spiele- und Bastelkreise bei Emma & Paul sind gut besucht. 

Quelle: privat

Langenhagen. Doch die Aussichten sind gut. Auch, weil just in diesen Tagen Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann zu Besuch war. Es geht um Frühstückstreffs, um bestens besuchte Bastelrunden, um Austausch zwischen Groß und Klein. Es geht darum, Familien zu erreichen und Großeltern. Gruppen - und jene, die alleine in der südlichen Kernstadt in ihrer Wohnung sitzen. Kurzum: Es geht um 30 000 Euro.

Dies ist der Sockelbetrag, den Paulus-Pastor Frank Foerster beziffert, um das seit 2011 bestehende Familienzentrum der Emmaus- und der Paulusgemeinde am Leben zu erhalten. Zwei Drittel der Summe umfassen das Gehalt von Bianca Norberg, die als einzige hauptamtliche Kraft die große Schar an ehrenamtlichen Mitarbeitern und sämtliche Kursangebote koordiniert. Die gibt es reichlich, wie sich unlängst der Sozialausschuss von Norberg und Foerster berichten ließ. Und sie sind weitgehend gut besucht.

Am Schluss der Präsentation vernahm der Ausschuss jedoch die eindeutige Botschaft: Wie alle Geldgeber - neben der Landeskirche sind dies der Kirchenkreis, die Stadt sowie verschiedene Stiftungen in der Region - werde auch Langenhagen demnächst die freundliche Frage erhalten: Geht es weiter mit der finanziellen Unterstützung? Und, wenn ja, könnte der Beitrag vielleicht auch steigen?

Während die Antwort der Politik nun erst noch reifen muss, hat die Landeskirche bereits vorgelegt. Wenn auch zufällig. Denn just in diese Tage ist auch die Visitation der Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann gefallen. Sie besucht die Kirchenkreise alle sechs Jahre. Spieckermann ließ dabei keinen Zweifel, und dies betonte sie gestern auch noch mal auf Anfrage dieser Zeitung, dass die Zahl der Familienzentren landesweit sogar noch steigen müsse. Die Nachfrage nach derlei diakonischen Angeboten sei eindeutig. Zwar dürfe der offizielle Topf für die Starthilfe dieser Familienprojekte nach 2016 nicht mehr angezapft werden. Gleichwohl ließ Spieckermann keinen Zweifel, dass sich bei der Landeskirche andere Töpfe finden lassen.

Für die Organisatoren von Emma & Paul, dazu gehört auch Emmaus-Pastorin Isabell Schulz-Grave, ist die Arbeit damit jedoch nicht beendet. Im Gegenteil: „Wir müssen mit allen Geldgebern ins Gespräch kommen. Und dazu noch Helfer finden, die über persönliche Kontakte Firmen ansprechen.“ Zwar unterstütze der Fundraising-Beauftragte im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen derlei Projekte „bei der Formulierung von Spendenbriefen“, wie Foerster sagt, „aber die Kontakte müssen wir selbst knüpfen.“

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