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Fest der gemischten Gefühle

Langenhagen Fest der gemischten Gefühle

Das Schützenfest bedeutet nach dem Tod von Heiner Rust für viele Organisatoren, Helfer und Gäste in diesem Jahr eine Balance zwischen Trauer und Spaß. Gleichwohl fällt das Fazit positiv aus - auch vonseiten der Polizei.

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Eine Kuckucksuhr für den König: Achrim Vogel (rechts) begutachtet das besondere Geschenk von Friedel Rodewald. 

Quelle: Bismark

Langenhagen. Denn nach dem plötzlichen Tod des jahrelangen Oberschützenmeisters Heiner Rust hätten sich viele Helfer gefunden, sagt Michael Freiberg. Der Chef der Langenforther Schützen musste in den vergangenen Wochen kurzfristig die Geschäfte übernehmen. „Das ging nur mit tatkräftiger Unterstützung“, sagt er und dankt neben Aktiven wie Marco Greeske, Peter Patz und Eckart Ferkau auch den Ehefrauen, die Verständnis für die zusätzliche Arbeit gezeigt hätten.

„In diesen Tagen hat sich aber auch gezeigt, dass unser Gemeinschaftssinn besteht“, sagt Freiberg und fügt hinzu: „Es hat mich sehr positiv berührt, dass Mitglieder ohne große Diskussion neue Aufgaben übernommen haben.“ Die Botschaft des diesjährigen Schützenfestes aus seiner Sicht: Die Schützengemeinschaft und das gemeinsame Fest hätten sich bewährt. „Wenn eine Notsituation eintritt, können die anderen helfend eingreifen.“ Weitermachen - so laute sein persönliches Fazit. Bis Ende Oktober, schätzt Freiberg, würden die Schützen einen neuen Vorstand bestimmen. Es gehe vor allem darum, die traditionellen und kulturellen Werte des Schützenwesens zu bewahren und aktiv zu leben.

Wie viele andere Gäste auch habe er die Stimmung als nicht ungetrübt empfunden, sagt der langjährige Weggefährte von Heiner Rust, der vor wenigen Wochen überraschend starb. „Natürlich gab und gibt es viele Erinnerungen, die beim Fest hochkommen.“ So sei es angesichts der mitunter traurigen Stimmung sehr schwierig gewesen, Kater und Kätzchen zu finden - eine Ehrung für zwei ausgelassene Partygäste. Den Kätzchen-Titel erhielt im vergangenen Jahr die Unternehmerin Sonja Vorwerk-Gerth. Nach Rusts Tod sagte sie: „Ich kann dieses Mal nicht auf den Tischen tanzen.“ Auch die befreundeten Vereine erinnerten an den Verstorbenen: Beim Schützenausmarsch trugen sie Trauerflor an ihren Standarten.

Auch aus Sicht der Polizei verlief das Schützenfest bis Sonntagabend ausgesprochen erfreulich und annähernd störungsfrei. So kontrollierten Polizeibeamte am Freitag und Sonnabend vor allem die jugendlichen Gäste auf dem Festplatz wegen ihres Alkoholkonsums. „Lediglich ein alkoholisierter 17-Jähriger fiel den Beamten auf“, sagt Polizeisprecher Mario Mantei. Ihn habe die Mutter deshalb am Freitag gegen 23.30 Uhr abholen müssen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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