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Grundsteinlegung für Millionenprojekt Wasserwelt

Langenhagen Grundsteinlegung für Millionenprojekt Wasserwelt

Nächster entscheidender Schritt bei der Wasserwelt Langenhagen: Am Dienstag hat die Stadt feierlich den Grundstein für das 27 Millionen Euro teure Schwimmbad gelegt – sehr zur Freude von Bürgermeister Mirko Heuer, wie er gleich mehrfach betonte.

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Gut 200 Menschen kamen zur feierlichen Grundsteinlegung auf das Areal an der Theodor-Heuss-Straße.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Mehr als 200 Besucher haben am Dienstag den Festakt an der Theodor-Heuss-Straße verfolgt. Bis in Langenhagen der Grundstein für ein neues Schwimmbad gelegt werden konnte, vergingen viele Jahre. Daran erinnerte Bürgermeister Mirko Heuer und betonte zugleich, dass die seit 2003 geführte Diskussion um einen Badstandort für ihn „Triebfeder“ für zunächst ehrenamtliches und dann politisches Engagement gewesen sei.

„Dass ich hier als Bürgermeister stehe, hängt ganz eng mit dem Schwimmbad zusammen“, sagte Heuer. Doch neben seiner Freude drückte er auch ein wenig Wehmut aus: „Ich trauere immer noch der Entscheidung nach, dass die Politik nicht den Mut hatte, einen Freibadbereich gleich mitzubauen.“ Denn um die Kosten von 
27 Millionen Euro für den Badneubau im Griff zu behalten, hatte es einen mehrheitlichen politischen Beschluss gegeben. Es gebe aber einen Masterplan, wie dieser Bereich weiterentwickelt werden könne, stellte Carsten Hettwer, Stadtbaurat und zugleich Leiter des Eigenbetriebs Bad, den Langenhagener Schwimmern und ihren Gästen in Aussicht.

Am Dienstag wurde der Grundstein für das neue Hallenbad an der Theodor-Heuss-Straße in Langenhagen gelegt. Bei einer Baustellenführung konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck der Wasserwelten verschaffen.

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Doch das wird, wenn überhaupt, erst später realisiert. Denn angesichts der künftigen Haushaltslage samt angekündigter Steuererhöhung und den nicht aufschiebbaren Bauprojekten – etwa das marode Schulzentrum – darf bezweifelt werden, dass Langenhagen auf lange Sicht dafür entsprechendes Geld zur Verfügung haben wird.

Als „Meilenstein der Bauphase“ bezeichnete der zuständige Architekt Axel Hohenstein die Grundsteinlegung. Wenn nun das Wetter mitspiele, einhergehend mit einem milden Winter, könnten die Rohbauarbeiten termingerecht abgeschlossen werden. Nach diesem großen Schritt für das Bauprojekt könnte dann Ende 2016 oder Anfang 2017 einem Besuch in den Wasserwelten Langenhagen nichts mehr im Wege stehen. 

Stadt will Führungen anlegen

Für mehr Transparenz in Sachen Badbau hat die Stadtverwaltung unter anderem eine Filmkamera auf dem Gelände installiert. Die Livebilder können auf der Internetseite der Stadt angeschaut werden. Zudem dürfen sich Besucher von einer eigens am Rand der Theodor-Heuss-Straße errichteten Aussichtsplattform selbst ein Bild vom Baufortschritt machen. Und diese Chance nutzen offenbar viele, wusste Stadtbaurat Carsten Hettwer bei der Grundsteinlegung zu berichten. Doch nicht nur das. Hettwer kündigte an, dass sich Interessierte nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an wasserwelt@langenhagen.de künftig auch öffentlichen Führungen über das Schwimmbadgelände anschließen können.

Von Sven Warnecke

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