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Kein Lückenschluss mit Garbsen

Langenhagen Kein Lückenschluss mit Garbsen

Wenig Hoffnung auf einen Lückenschluss nach Garbsen: So lautet ein Signal der Verwaltung an die SPD-Fraktion, die sich nach dem aktuellen Stand informiert hat.

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Die Gespräche mit dem Garbsener Rathaus sollen weitergehen.

Quelle: Symbolbild

Langenhagen. Die Antwort aus dem Rathaus offenbart zugleich ein Problem, das Engelbosteler und Schulenburger nur zu gut kennen. „Der Knotenpunkt Langenhagener Straße/Hannoversche Straße hat seine Leistungsfähigkeitsgrenze überschritten“ heißt es im Amtsdeutsch - für die Autofahrer bedeutet dies, dass weder die Fahrbahnen noch die Ampelschaltung die derzeitigen Verkehrsströme bewältigen. Die Situation müsse dringend verbessert werden. „Hierfür“, so das Fazit der Stadt, „müsste die Nord- oder Südumgehung gebaut werden, um eine Verbesserung für Schulenburg-Mitte zu erreichen.“ Ein solcher Bau würde Millionen kosten.

Den Kostenfaktor führt die Stadt auch bei der Verlängerung der Landesstraße 382 in Richtung Garbsen an: Sie sieht keine Vorteile für Langenhagen, wohl aber erhebliche Aufwendungen in Millionenhöhe - wenn Langenhagen die L 382 auf einer Länge von sechs Kilometern und die L 380 mit 4,2 Kilometern übernehmen würde. Die Umwidmung der Land- zu kommunalen Straßen wäre eine Voraussetzung für den Durchstich. Die Höhe der Kosten sei nicht abzuschätzen. „Die Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand und werden kurz- bis mittelfristig in erheblichem Umfang saniert werden müssen“, urteilt die Stadt. Zudem sei eine Umwidmung nur bei einem ausgeglichenen Haushalt möglich. Angesichts dieser Gemengelage gebe es in der Stadt keine aktive Planung für die Verlängerung - lediglich interkommunale Gespräche mit Garbsen, und die sollen auch weitergehen.

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