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Kinder lernen, sich zu wehren

Langenhagen Kinder lernen, sich zu wehren

Auf der Straße lauern bedrohliche Situationen, auf die Kinder vorbereitet werden können. Beim Selbstverteidigungskurs der Langenhagener TA-Wing-Tsun-Schule haben acht Jungen und Mädchen gelernt, wie sie sich im Notfall verhalten können.

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Lena (links) und Joice schlagen mit ihren Händen auf Schlagpolster.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Langenhagen. Von wegen während der Ferien nur auf der faulen Haut liegen. Stattdessen ließen sich die jungen Teilnehmer von der Fachschule für Selbstverteidigung aufklären: Wie lassen sich Gefahren rechtzeitig erkennen oder am besten ganz vermeiden? Welche Techniken der Selbstverteidigung sind wirkungsvoll gegen einen körperlich überlegenen Angreifer? Die Antworten haben die Sechs- bis 14-Jährigen bei einem Schnuppertraining des Langenhagener Ferienpasses erhalten.

Außer Selbstverteidigung, etwa gegen unerwünschtes Anfassen sowie der Stärkung des Selbstbewusstseins standen Bewegungsübungen auf dem Programm. Nach dem Aufwärmen ging es ans Eingemachte: Die Ausbilder Ilias Zales und Yusuf Arslan sowie Schulleiter Sylvester Koch zeigten, wie die Kinder und Jugendlichen stehen müssen: aufrecht. „Wichtig ist, dass bei dieser Art der Selbstverteidigung nicht Kraft in erster Linie gefragt ist.“ Wichtiger sei das Auftreten. „Wer ängstlich und schüchtern wirkt, wird eher Opfer als jemand, der selbstbewusst auftritt“, sagte Arslan im Gespräch vor der Trainingsstunde. Zudem sei wichtig, dass die Kinder sicher in die Augen eines anderen schauen können, erklärte der 25-Jährige.

In spielerischer Form zeigten die Übungsleiter den Schülern, wie viel Spaß es machen kann, seinen Körper zu trainieren, schnelle Reaktionen zu zeigen und überlegt zu handeln. Die kleinen Sportler waren mit Feuereifer dabei, möglichst schnell mit ihren Fäusten auf ein Schlagpolster zu hauen oder sich aus einem bedrohlichen Handgriff zu befreien. Selbstsicher stand Lena bei den Übungen und wehrte sich mutig. „Hier kann ich was lernen“, sagte die Siebenjährige.

Auch für die Schule nahmen die Kinder noch etwas mit: „Wer vor einer Klasse zum Beispiel ein Referat halten muss, braucht auch Selbstsicherheit“, sagte Arslan. Doch ans Pauken möchte in den Ferien noch keines der Kinder denken.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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