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Stadt muss auf Marketing noch warten

Langenhagen Stadt muss auf Marketing noch warten

An drei Stellen fehlt im Rathaus Personal. Der Posten des Justiziars könnte in diesem Jahr vielleicht noch besetzt werden. Für das Projekt Saubere Stadt hofft der Bürgermeister auf baldiges grünes Licht aus der Politik. 

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Quelle: Symbolbild (dpa)

Langenhagen. Für das von ihm favorisierte Stadtmarketing jedoch hat er noch keine Stellenbeschreibung formuliert.

Immerhin: Ein bisschen Stadtmarketing könnte dieses Jahr schon klappen. Dann, wenn sich der Finanzausschuss am 22. September für das Konzept „Saubere Stadt“ erwärmen und die damit verbundenen zwei neuen Stellen bewilligen wird. „Weil wir dieses Konzept und die Arbeit der beiden neuen Park-Ranger, die unter anderem illegale Vermüllung ahnden sollen, ja auch bewerben wollen, möchte ich dafür auf das Geld für das Stadtmarketing zugreifen“, sagte Heuer auf Nachfrage.

Ob das so klappt, ist fraglich. Denn die Politik hat den Posten mit einem Sperrvermerk versehen. Das Geld darf erst ausgegeben werden, wenn Heuer ein Konzept für ein neues Stadtmarketing vorgelegt hat. Verbunden ist damit auch die von Heuer gewünschte neue hauptamtliche Stelle, an der künftig alle Fäden zusammenlaufen sollen: Vermarktung der Stadt und ihrer Arbeit nach außen, Organisation von Veranstaltungen oder auch Vergabe von Zuschüssen an Festivitäten.

Die genaue Beschreibung dieser Stelle, die nach Wunsch der Politik wissenschaftlich evaluiert werden soll, steht noch aus. „Die Ereignisse rund um das Schulzentrum und die Versorgung aller Bedürftiger bindet derzeit einfach zu viel Zeit“, sagte Heuer, „beides ist auch weitaus wichtiger.“

Um die Park-Ranger auch mit behördlicher Kompetenz auszustatten, muss die Stadt mit der Region eine Vereinbarung schließen. „Sie muss diese Aufgabe an uns abtreten.“ Heuer will dazu am Donnerstag das Gespräch mit dem Regionsumweltdezernenten Axel Priebs suchen.

Einzig bei der Besetzung zweier Stellen im Bereich Recht und Ordnung kommt die Stadt voran - nach einer Vakanz von mehr als einem Jahr. Seit dem Weggang des Justiziars Bernd Niebuhr im Juli 2014 ist diese Stelle unbesetzt und wurde nur durch die bei der Stadt hospitierenden Verwaltungsrichter betreut. Heuer möchte jetzt mehr: Es soll einen reinen Sachbearbeiter geben, für den ein studierter Jurist mit zweitem Staatsexamen gesucht wird. „Dies ist die eigentliche Justiziarstelle.“

Darüber hinaus will der Bürgermeister im Rahmen der von ihm angeschobenen Verwaltungsreform eine neue Fachdienstleitung Recht und Vergabe installieren. Diese soll dann auch die Personalführung in diesem Bereich übernehmen. „Das ist eine Stelle mit Ausblick“, formuliert es Heuer. Bei entsprechender Leistung würde sie hoch dotiert.

Mit dieser Stelle reagiert die Stadt mittelbar auf die Pleite der letzten Stellenbesetzung. Im Frühjahr sprang ein gerade gewonnener Jurist nur Tage nach seiner Auswahl wieder ab, weil sich die Politik Bedenkzeit erbeten hatte. In der Folge gab es intern heftige Diskussionen über die Personalanforderung. Die beiden Stellen wurden inzwischen ausgeschrieben. Heuer hofft auf den Abschluss des Auswahlverfahrens noch vor den Herbstferien.

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