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Kommt nun rasch der Bau des Freibades?

Langenhagen Kommt nun rasch der Bau des Freibades?

Die neue Langenhagener Wasserwelt ist noch nicht einmal eröffnet, da fordert der kommunale Eigenbetrieb schon den raschen Bau – genauer die Vorbereitung – eines Freibades. Das war seinerzeit wegen der Kostendeckelung auf 
27 Millionen Euro zunächst nicht realisiert worden

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Bevor die Außenanlagen der neuen Langenhagener Wasserwelt fertiggestellt wird, soll nach dem Wunsch des Eigenbetriebs die Voraussetzungen für den späteren Bau des Freibades geschaffen werden.d

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Diese „vorgezogenen Maßnahmen für ein zukünftiges Freibad“ sind in der Beschlussdrucksache 2017/252 formuliert. Sie wird am nächsten Montag im zunächst tagenden Verwaltungsausschuss (VA) und im sich anschließenden Rat der Stadt beschieden. Die öffentliche Ratssitzung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal.

In dem Vorschlag wird gefordert, dass der „Rat die Vorbereitung und Durchführung von vorbereitenden Maßnahmen für das zukünftige Freibad“ beschließen möge. Und weiter: „Nach Maßgabe von Vorplanungen und Kostenschätzungen würden die erforderlichen zusätzlichen Mittel als außerplanmäßige Ausgabe bewilligt.“

Die laufenden Bauarbeiten im Gebäude und Freibereich der Wasserwelt ließen es noch zu, etwa Leerrohre für Strom oder Wasser zu verlegen. Anderenfalls wäre es später nötig, den fertiggestellten Saunagarten für Gäste zu sperren und aufzureißen, argumentiert der Eigenbetrieb. Ebenso könnten an den vorhandenen Installationen im Kellergeschoss noch Abzweige eingebaut werden, die eine notwendige Verlängerung bis zum Freibad ermöglichen, ohne dass später die Betriebstechnik komplett außer Betrieb genommen werden muss.

Bürgermeister Mirko Heuer bremst aber auf Anfrage die Erwartungen der Langenhagener. Es ginge nur um die Versorgungsleitungen, nicht um den Bau. Denn dieser benötige einen gesonderten Beschluss des Rates. Deshalb könne er über den Zeitplan einer Realisierung des Freibadbereiches aktuell keine Angaben machen. Die Kosten für diese nun vorgezogenen Arbeiten beziffert er auf maximal 30 000 Euro. „Tendenziell wohl eher 20 000 Euro“, betont Heuer, spricht aber von einer einkalkulierten „Sicherheitsreserve“.

Der Bürgermeister hebt weiter hervor, dass diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sein sollen, bevor das Außengelände gestaltet worden ist. „Ich habe noch als Fraktionsvorsitzender der CDU beantragt, das Freibad gleich mitzubauen und nicht erst dann, wenn die Außenanlage fertig ist“, erinnert Heuer. Dies sei seinerzeit allerdings politisch abgelehnt worden. „Einen entsprechenden Beschluss dazu gibt es bisher nicht und trotz aller Bekundungen, wie wichtig ein Freibad wäre, gibt es auch noch keinen politischen Antrag dazu“, bedauert er im Gespräch mit dieser Zeitung. Daher komme jetzt als erster Schritt der Beschlussvorschlag über die „Vorrüstung und anschließend der Beschlussvorschlag für die konkrete Realisierung inklusive Ausführungs- und Zeitplanung“, gibt Heuer die Zielrichtung aus.

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