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Im Team für mehr Sicherheit sorgen

Langenhagen Im Team für mehr Sicherheit sorgen

„Ich finde es ganz toll, dass wir jetzt nach vielen anderen Kommunen mit dem Projekt starten können“, eröffnet Bürgermeister Mirko Heuer die Informationsveranstaltung zum Thema „Sicherheitsberater für Senioren“.

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Viele Interessierte kamen zur Informationsveranstaltung "Sicherheitsberater für Senioren". Sie erhielten Einblicke in die Inhalte der Termine im Januar.

Quelle: Feininger

Langenhagen. Heuer ist gemeinsam mit Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe Schirmherr der Langenhagener Aktion. Sie hat zum Ziel, dass Senioren nach einer viertägigen Ausbildung in der Lage sein sollen, ehrenamtlich „als Multiplikatoren für Informationen“ ihre Mitmenschen auf Augenhöhe beraten und informieren können, berichtet Heuer.

Der Leiter des Langenhagener Polizeikommissariats Andreas Alder, sieht große Erfolgschancen in dem Projekt, da die Ehrenamtlichen sich selbst in der Zielgruppe bewegten und somit Ältere erreichten, die selbst etwa nicht mehr mobil seien. Die Rolle des Sicherheitsberaters sei aber keineswegs die eines Hilfspolizisten, betont er: „Der zentrale Aspekt ist die Stärkung des objektiven und subjektiven Sicherheitsgefühls“ - durch eine niederschwellige Beratung.

Kaffeefahrten und der Enkeltrick sind nur zwei Beispiele, die sich an die spezielle Zielgruppe der Älteren richtet. Die Täter nutzten schlichtweg die Gutgläubigkeit und Gutmütigkeit aus. Um das zu verhindern, werden die angehenden Sicherheitsberater an vier Nachmittagen im Januar von unterschiedlichen Referenten über Themen wie Opfer-, Brand- und Einbruchsschutz aufgeklärt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fragen, die Ältere beschäftigen. Etwa: „Wie lange sollte man im Alter Auto fahren?“ stellt Uwe Bollbach, Verkehrsexperte der Burgdorfer Polizei, ein Beispiel heraus.

Aber auch Neue Medien und Online-Banking werden Themen in der öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, 19. Januar, ab 18 Uhr in der Grundausbildung sein.

Hinter dem Projekt der Stadt Langenhagen und der örtlichen Polizei steht ganz klar die Hoffnung, dass dank der Zusammenarbeit von Polizei und Sicherheitsberatern weitere Taten verhindert werden können. Zudem könne die Weitergabe praktischer Ratschläge und Sicherheitshinweise ein Gefühl von Sicherheit schaffen. Ein Zwang soll aber nicht aufkommen. Nachdem sich die Senioren bei den Seminarterminen informiert haben, sind sie zu nichts verpflichtet: „Das Ganze ist ein Ehrenamt und soll es auch bleiben“, hebt Bollbach hervor.

Die Termine für die Fortbildung zum Sicherheitsberater sind am 10., 12. und 17. Januar von 14 bis 18 Uhr. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest. Interessierte können sich bei Christine Ebers vom Seniorenbüro der Stadt Langenhagen unter (0511) 73079323 melden.

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Von Anna Feininger

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