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Stadt öffnet weitere Flüchtlingsunterkunft

Langenhagen Stadt öffnet weitere Flüchtlingsunterkunft

Nach der Unterkunft für Flüchtlinge an der Leibnizstraße öffnet die Stadt nun in der nächsten Woche auch das bezugsfertige Pendant an der Pfeifengrasstraße in Kaltenweide. Die Kosten für beide Anlagen fallen nach Auskunft der Verwaltung um etwa 300.000 Euro niedriger aus als bislang kalkuliert.

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An der Pfeifengrasstraße sind die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft zu Ende gegangen.

Quelle: Sven Warnecke

Kaltenweide. „Nach dem großen Interesse an der Unterkunft Leibnizstraße, in der die Stadt Langenhagen Mitte Mai einen Besichtigungstermin angeboten hatte, wird es auch einen in der neuen Unterkunft an der Pfeifengrasstraße geben“, kündigt Stadtsprecherin Juliane Stahl an. Damit kommt die Verwaltung auch einer Forderung des Vereins Bürger für Kaltenweide (BfK) nach. Am Dienstag, 14. Juni, ist die Einrichtung von 18 bis 19 Uhr geöffnet.

Nach dem Besichtigungstermin werden in der selben Woche noch die ersten Schutzsuchenden einziehen, sagt Stahl auf Anfrage. Die Modulanlage auf der Grünfläche im östlichen Bereich der Pfeifengrasstraße, nahe der Altenhorster Straße bietet bis zu 60 Menschen Platz. Die Unterkunft ist ebenso wie die an der Leibnizstraße in zweigeschossiger Bauweise erstellt. Im Erdgeschoss gibt es die Gemeinschaftsräume wie Aufenthaltsraum, Küche und Waschküche. In beiden Etagen sind insgesamt 26 Wohnräume mit jeweils knapp 14 Quadratmetern Größe eingerichtet, berichtet die Stadtsprecherin.

Nach dem großen Erfolg bei einer Öffnung der ersten Modulanlage an der Leibnizstraße – dort waren seinerzeit mehr als 200 Besucher gekommen – ist das nun die zweite Flüchtlingsunterkunft, die die Stadt vor dem Bezug der Öffentlichkeit präsentiert. Nach derzeitigem Planungsstand werden beide Einrichtungen für fünf Jahre betrieben. „Die Stadt hatte seinerzeit die Module angekauft, sodass sie vorbehaltlich der weiteren Flüchtlingsentwicklung entweder länger als Wohnheim oder anderweitig genutzt werden
können“, erläutert Stahl. Inklusive Ausschreibung und Planung betrug die Bauzeit etwa neun
 Monate.

„Derzeit zeichnet sich ab, dass die Kosten für die Anschaffung und Erstellung der beiden Flüchtlingsunterkünfte an der Leibnizstraße und der Pfeifengrasstraße etwa 300 000 Euro niedriger sein werden als zunächst angenommen“, rechnet die Stadtsprecherin weiter vor. Je Standort geht die Stadt derzeit von Kosten in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro aus.

Die dritte am Bauernpfad in Krähenwinkel entstehende städtische Unterkunft wird voraussichtlich Ende Juli fertiggestellt sein, sagt Stahl.

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An der Pfeifengrasstraße sind die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft zu Ende gegangen.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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