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Grundschule rüstet sich für Inklusion

Langenhagen Grundschule rüstet sich für Inklusion

Es kann losgehen: Am Donnerstag starten die Schulen ihren Unterricht. Die Stadt hat die Ferien genutzt, um die Adolf-Reichwein-Schule mithilfe eines Außenlifts für die Inklusion ein Stück fitter zu machen. Zudem hat mit Bernadette Zettelmann eine neue Leiterin ihren Dienst aufgenommen – vorerst kommissarisch.

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Die kommissarische Schulleiterin Bernadette Zettelmann und der Projektleiter der städtischen Hochbauabteilung Hanno Hahn testen den neuen Außenfahrstuhl.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Bauarbeiter haben die Ferienzeit genutzt, um die Installation eines Außenlifts an der Adolf-Reichwein-Schule zu beenden. Es habe am alten Schulgebäude an der Hackethalstraße kleinere Inklusionsprobleme gegeben, berichtet der Leiter der Langenhagener Hochbauabteilung Carsten Busch bei einem Besuch vor Ort. Mit dem Einbau habe die Stadt einen weiteren Schritt zur Barrierefreiheit an der Schule unternommen. Die Kommune investiert gut 200.000 Euro in die Technik.

Wie Projektleiter Hanno Hahn aus der städtischen Hochbauabteilung erläutert, sei zunächst auch ein Treppenlift in Erwägung gezogen worden. Allerdings wurde dieser Plan dann wieder verworfen, da die Treppe auch als Fluchtweg genutzt werden muss. Dank des neuen Außenlifts seien nun die erste Etage und damit die Räume der künftigen Erstklässler wie auch die Schulbibliothek barrierefrei zu erreichen. Der Fahrstuhl ist für ein Maximalgewicht von 630 Kilogramm ausgelegt.

Ende April wurde mit den Arbeiten an der Schule begonnen. Diese hätten sich mit Blick auf die alte Bausubstanz und die örtlichen Begebenheiten als etwas „komplexer“ dargestellt, begründet Busch die Fortdauer bis zum Ende der Sommerferien. Unter anderem musste ein überstehendes Dach mit einer Art Brückenkonstruktion überwunden werden, ergänzt Hahn. Zudem wurden Eisenträger in die tragenden Wände eingezogen und dutzende Leitungen umgelegt.

Unterdessen hat zum 1. August mit Bernadette Zettelmann die neue Schulleiterin ihren Dienst aufgenommen. Zunächst kommissarisch. Sie darf sich nicht nur auf den ersten Schultag am Donnerstag freuen. Am Sonnabend kann die 56-Jährige auch 60 neue Grundschüler begrüßen. Dann werden an der Adolf-Reichwein-Schule insgesamt 251 Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse unterrichtet. Sie wolle erst einmal schauen, wo die Schule steht, sagte sie dieser Zeitung. Gleichwohl habe sie den Ansporn, die offene Ganztagsschule weiterzuentwickeln.

Von Sven Warnecke

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