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DLRG will Rohbau zum Anschwimmen fertigstellen

Langenhagen DLRG will Rohbau zum Anschwimmen fertigstellen

Zwar hatten die Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Langenhagen vom geplanten Erweiterungsbau an die Wasserrettungsstation am Silbersee schon gehört. Bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe präsentierte der Vorsitzende Torsten Semmler nun aber zahlreiche Details.

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Der Vorstand mit Roland Freudenmann (links) und Torsten Semmler (rechts) ehrt Rolf Garlisch (Zweiter von links) und Heinz Schaper.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Dort, wo sich rund 70 Personen auf ziemlich engem Raum am Sonnabend versammelten, nämlich in der Wasserrettungsstation, soll demnächst alles größer und besser werden. Semmler präsentierte anhand einer Skizze das Vorhaben. "Wir planen mit einer Fläche von 125 Quadratmetern", sagte er. Der Anbau beherbergt einen zusätzlichen Raum für Verletzte, ein Lager und eine Werkstatt, eine größere Garage sowie mehr Platz für Schulungen. "Wir könnten dann zwei Schulungen parallel stattfinden lassen", erläuterte er.

Die kalkulierten Kosten für den Anbau belaufen sich auf 223.000 Euro. Wie berichtet, hat der Rat der Stadt grünes Licht gegeben und einen Zuschuss von 144.000 Euro in Aussicht gestellt. Indirekt gibt es von der Stadt sogar noch mehr Geld, denn vom Sportring Langenhagen darf die DLRG mit 37.000 Euro rechnen - die originäre Aufgabe des Sportrings ist es, Gelder der Stadt zu verteilen. Abzüglich Eigenleistung (12.000 Euro) und 20.000 Euro aus der Strukturförderung der DLRG müsste die Ortsgruppe Langenhagen nur noch 10.000 Euro aus eigener Tasche aufbringen. "Unser Ziel ist es, dass der Rohbau bis zum Anschwimmen am 13. Mai fertig ist", hofft Semmler.

Soweit der optimistische Blick voraus, auch der Blick zurück ist positiv bei der Ortsgruppe. Im Jahr 2016 leisteten 96 Helfer insgesamt 4794 Wachstunden am Silbersee, eine Steigerung um rund 1000 Stunden im Vergleich zu 2015. Dabei gab es 40 Erste-Hilfe-Einsätze und, erstmals in der Historie der Langenhagener Ortsgruppe, eine Tierrettung. Die Aktiven holten einen Hund aus dem Wasser. Der Nachwuchs rückt auf: 33 Ausbilder haben in 690 Stunden 171 Kinder ausgebildet, 51 Rettungsschwimmabzeichen wurden abgelegt.

Der Vorstand ehrte insgesamt 22 Mitglieder. Rolf Garlisch erhielt den Verdienstorden Gold mit Brillianten, die bundesweit höchste Auszeichnung, die die DLRG vergeben kann. Klaus-Jürgen Batsch wurde in Abwesenheit für 60-jährige Treue geehrt, Heinz Schaper für 50-jährige Mitgliedschaft.

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Von Stephan Hartung

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