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Schulen erhalten 
ihre neuen Container

Langenhagen Schulen erhalten 
ihre neuen Container

In dieser Woche sind mehrere Schulen im Langenhagener Stadtgebiet und in den Ortsteilen mit Containern beliefert worden. Insgesamt betrug das Volumen elf neue Klassenräume plus zwei Flurmodule und ein Sanitärmodul.

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Mit einem Kran hieven die Arbeiter die Container auf das Gelände des Schulzentrums.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Immer wieder diese Holländer mit ihren Containern. Aufmerksame Passanten werden es bemerkt haben, dass innerhalb dieser Woche täglich drei Lastwagen mit gelben Autokennzeichen durch Langenhagen gefahren sind. Die auffällige Ladung auf den großen Anhängern: sogenannte Module, also Container für den Schulbetrieb. Das Unternehmen POL Transport aus Hoogeveen sorgte für die Lieferung der Container – hergestellt von der Firma Ungrund aus Neuenkirchen (Landkreis Steinfurt). Die Mitarbeiter beider Firmen hatten in diesen Tagen das, was die Container ab sofort dauerhaft haben: einen Stammplatz in Langenhagen.

Insgesamt betrug das Volumen elf neue Klassenräume plus zwei Flurmodule und ein Sanitärmodul. Den Beginn machte am Montag das Schulzentrum mit sechs Containern, den Abschluss bildet am heutigen Donnerstag das Gelände an der Grundschule Kaltenweide mit sieben Stück. Dazwischen erhielten die Robert-Koch-Realschule (Dienstag) und die Grundschule Engelbostel (Mittwoch) Lieferungen für ihren Schul- beziehungsweise Ganztagsbetrieb.

Wie schwer nicht nur die Ladung, sondern auch die Einhaltung des Zeitplans bei solch logistischem Aufwand ist, zeigte sich bereits zum Auftakt am Montag. Für 13 Uhr war die Ankunft des deutsch-holländischen Duos avisiert, mit sechs Stunden Verspätung kamen die Container schließlich an. „Wir standen richtig lange auf der Autobahn im Stau“, berichtet Willem Martens von POL, während er gekonnt mit einer Fernbedienung den Kran steuert, der die Container von der Ladefläche der Anhänger in luftige Höhe hievt und schließlich auf die richtige Position hinter der IGS-Sporthalle platziert.

Die Folge dieser Verspätung: Eigentlich war noch am Montagabend eine Rückfahrt in Richtung Westen geplant, um am nächsten Vormittag die Container an der Realschule aufzustellen. Die Arbeiter mussten jedoch in Langenhagen übernachten, weil sie am Montag sonst ihre vorgeschriebene Lenkzeit überschritten hätten. Diesen Zeitverzug galt es daher innerhalb der Woche wieder aufzuholen, damit heute auch wirklich die letzte Container-Ladung in Kaltenweide eintreffen kann. Sonst kommen die Holländer eben am Freitag noch mal.

Von Stephan Hartung

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