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Premiere für Symphoniker und Zupforchester

Langenhagen Premiere für Symphoniker und Zupforchester

50 Jahre kennen sie sich und besuchen gegenseitig ihre Konzerte. Und trotzdem steht nun erstmals ein gemeinsames Konzert für Ernst Müller mit seinen Langenhagener Symphonikern und Rolf Quedenbaum mit dem Zupforchester Langenhagen auf dem Programm. Gefeiert wird die Premiere am Sonntag im Forum.

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Insgesamt 110 Jahre Bühnenerfahrung und dennoch stehen Ernst Müller (links) und Rolf Quedenbaum mit ihren Ensembles erstmals gemeinsam auf der Bühne.

Quelle: Neander

Langenhagen. "Es hat bisher einfach nie geklappt." Ernst Müller lacht. Und auch Rolf Quedenbaum will nicht so recht ein gravierender Grund einfallen, was bisher gegen einen gemeinsamen Konzerttermin hätte sprechen können. "Der Terminkalender hat es einfach nicht zugelassen." Aber jetzt, ergänzt Müller, "so im Alter" - da werde man ruhiger.

Das mag für den Kalender gelten, nicht aber für das Programm, das die beiden Dirigenten für Sonntag, 23. April, für das Frühlingskonzert der Arbeiterwohlfahrt im Forum an der Schützenstraße entworfen haben. "Natürlich wird es ein Kontrastprogramm", betont Müller. Gegen eine Trompete werde eine fein gezupfte Mandoline immer verlieren. "Und deshalb spielen wir abwechselnd." Das Zupforchester wird dabei auf der Bühne Platz nehmen, das Niedersächsische Blasorchester Müllers, zugleich das Hausorchester SKH des Prinzen von Hannover, findet seinen Platz vor der Bühne.

"Wir werden Frühlingsstücke spielen aus Oper, Operette und Musical", kündigt Müller an, der inzwischen 60 Jahre als Dirigent auf der Bühne steht. "My Fair Lady gehört in jedem Fall dazu. Und auch der Wiener Walzer." Quedenbaum, seit 50 Jahren auf der Bühne, hat mit dem Zupforchester und dem zweiten Dirigenten Michael Köribs dagegen zartere Frühlingsmelodien im Repertoire. Solistische Einlagen bringt zudem Charly Neumann zu Gehör.

Schirmherr des Konzertes ist der Langenhagener Politiker Marco Brunotte - für Quedenbaum wahrlich kein Unbekannter: "Der ist wirklich ein feiner Mandolinen-Spieler und war, als er noch bei uns im Ensemble war, Preisträger bei Jugend musiziert." Quedenbaum seufzt. "Wir haben ihn damals wirklich nur ungern ziehen lassen."

Das Konzert beginn um 16 Uhr und wird zwei Stunden dauern (mit Pause). Wer möchte, dann während des Konzertes auch Kaffee und Kuchen genießen. Karten gibt es in der Geschäftsstelle von HAZ/NP im City Center. Der Eintritt kostet 17 Euro (inklusive Kaffee und Kuchen) sowie 10 Euro (ohne Verzehr). Der Erlös des Konzertes geht an die Stiftung der Arbeiterwohlfahrt "Soziale Zukunft".

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