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Ärger über zweite Unfallflucht

Langenhagen Ärger über zweite Unfallflucht

Bernd Straßburg ist sauer. Innerhalb von fünf Monaten ist ihm zwei mal in sein geparktes Auto gefahren worden. Nun sucht die Polizei nach dem Verursacher. Mehr noch: Für Hinweise hat der BMW-Fahrer auch eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt – denn er möchte nicht auf den Kosten sitzenbleiben.

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Bernd Straßburg ist richtig sauer: Bereits zum zweiten Mal innerhalb von fünf Monaten ist sein Auto ramponiert worden.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Hier hat eigentlich niemand Mühe, mit seinem Fahrzeug herumzukommen“, sagt Bernd Straßburg und weist mit der Hand in Richtung des großzügig angelegten Wendehammers in seiner ruhigen Wohnstraße. Seit 30 Jahren lebt er dort schon – nie ist etwas passiert. Und nun das: Zwischen Mai und Oktober wurde sein vor der Haustür abgestelltes Auto von anderen Fahrzeugen gleich zweimal touchiert.

Zunächst hatte Straßburg sogar noch Glück im Unglück. Eine aufmerksame Passantin hatte sich das Kennzeichen des flüchtigen Unfallfahrers notiert. Die Polizei ermittelte daraufhin einen Taxifahrer als Verursacher. In der Folge blieb der Langenhagener nicht auf der Reparaturrechnung in Höhe von immerhin 3600 Euro sitzen. „Dennoch hat die letzte Abwicklung des Schadens aus dem Mai bis September gedauert“, berichtet der BMW-Fahrer dieser Zeitung.

Jetzt ist es wieder geschehen. „Ich habe gedacht, das ist ein Alptraum.“ Straßburg hatte seinen BMW 325 GT am Freitag letzter Woche gegen 16 Uhr vor seinem Haus abgestellt. Als er am nächsten Tag um 14 Uhr in das Auto einsteigen wollte, entdeckte er wieder einen Schaden. Erneut wurde die linke Heckseite getroffen, dieses mal von einem weißen Fahrzeug. Straßburg rechnet wieder mit etwa 4000 bis 5000 Euro Kosten. „Das ärgert mich maßlos, denn jeder Autofahrer ist doch versichert“, meint er.

Da sich Augenzeugen bei ihm bislang nicht gemeldet haben, setzt er nun für sachdienliche Hinweise eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus. „Vielleicht hat ja doch jemand etwas gesehen oder gehört“, hofft Straßburg, der zum Verursacher auch eine Vermutung hat. Wegen des Großflohmarkts auf dem Parkplatz der Pferderennbahn gehe es sonnabends auf der Wohnstraße dann doch recht eng zu. „Das ist ein permanentes Problem“, weiß der Langenhagener aus eigener Anschauung. „Doch die Stadt macht gegen die Falschparker eigentlich nichts“, moniert er.

Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und Lackspuren an Straßburgs Auto gesichert. Allerdings gehört schon eine große Portion Glück dazu, den Verursacher zu ermitteln, heißt es von der Polizei. Hinweise erbittet das Kommissariat unter Telefon (0511) 1094215.

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Der angerichtete Schaden dürfte wieder mehrere Tausend Euro kosten.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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