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Linke: EDC soll Chefsache werden

Langenhagen Linke: EDC soll Chefsache werden

Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten im CD-Presswerk der Entertainment Distribution Company (EDC) an der Emil-Berliner-Straße fordern die Langenhagener Linken von Bürgermeister Mirko Heuer ein stärkeres Engagement.

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Kann die Stadt mit einer aktiveren Wirtschaftsförderung dem angeschlagenen EDC-Presswerk helfen? Nach Meinung der Langenhagener Linken wäre das eine Option.

Quelle: Flinkert (Archiv)

Langenhagen. Bürgermeister Mirko Heuer soll mit Blick auf die angekündigten Entlassungen die Angelegenheit zur Chefsache erklären, teilte am Wochenende das neugewählte Langenhagener Ratsmitglied Felicitas Weck von den Linken mit.

Wie berichtet droht bis zum Jahresende der Wegfall von 263 der derzeit noch knapp 600 Stellen. Die Kündigungen sollen den Bestand des in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Werkes für die nähere Zukunft sichern, heißt es von Unternehmensseite.

Weck indes spricht von verfehlten Investitionsentscheidungen, die die Mitarbeiter und Familien in eine ungewisse Zukunft führten. Die Linken fordern die EDC auf, sich auf ihr profitables Kerngeschäft der CD- und DVD-Herstellung zu konzentrieren und kritisiert etwa den Ausstieg aus der zwischenzeitlich wieder aufgenommenen Herstellung von Langspielplatten.

Zudem erinnert Weck den Bürgermeister daran, dass das Aufzeigen von möglichen EU-Finanzquellen für innovative Produkte eine Basisleistung der Verwaltung für eine „effektive lokale Wirtschaftsförderung“ sein müsse.

Von Sven Warnecke

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