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Mehr Raum und Personal für Lebensberatung

Langenhagen Mehr Raum und Personal für Lebensberatung

Das von Region und Stadt bereitgestellte Geld trägt erste Früchte: Die Lebensberatungsstelle in Langenhagen hat ihr Angebot um zwei neue Mitarbeiterinnen und eine neue Zweigstelle in Wiesenau erweitert. Das soll sich besonders für die Ratsuchenden auszahlen - mit einem breiteren Angebot und kürzeren Wartezeiten.

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Die Mitarbeiter der Lebensberatungsstelle mit Superintendent Holger Grünjes vom Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Langenhagen. Ratsuchende aus dem Stadtgebiet werden künftig umfangreicher beraten. Da die Region Hannover im vergangenen Jahr einen großen Bedarf an Erziehungs- und Familienberatung in der Bevölkerung ausgemacht hatte, stellte sie der Stadt Langenhagen mehr Geld zur Verfügung. Dieses floss in die Lebensberatungsstelle, die für diesen Auftrag zwei neue Mitarbeiterinnen einstellen konnte. Jana Gottke und Miriam Tenne werden künftig die Gruppe von Teamleiter Hans-Günter Schoppa ergänzen.

Doch mehr Personal erfordert auch mehr Platz. So haben die Beraterinnen und Berater nun ihre neuen Räume an der Ringstraße 4 bezogen. Dort hat die Lebensberatungsstelle eine Wohnung der Emmauskirchengemeinde angemietet. Hier und da fehlt noch ein Möbelstück, ansonsten hat sich das Team bereits gut eingerichtet. "Ich bin angetan von den Räumen", sagt Superintendent Holger Grünjes vom Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen, dem Träger der Lebensberatungsstelle.

Auffallend sei auch das Vogelgezwitscher im Garten, sagt die stellvertretende Leiterin der Lebensberatungsstelle, Martina Ücker. So kämen die Ratsuchenden in ein lebensfrohes Umfeld nach Wiesenau. Ob der Garten auch für die Beratung genutzt werden könne, müsse noch geschaut werden, sagt Ücker.

Durch das zusätzliche Personal kann das Angebot der Lebensberatung nun erweitert werden. Man habe immer einen hohen Bedarf gesehen, auf diesen jedoch bislang nicht in vollem Umfang eingehen können, erzählt Ücker. Ab August soll dienstags von 15 bis 16 Uhr eine offene Sprechstunde für Familien- und Erziehungsberatung stattfinden. Junge Frauen zwischen 16 und 21 Jahren können ab dem 9. August ebenfalls dienstags an einem Gruppenangebot teilnehmen. Angebote wie die Trauergruppe, bei der Angehörige den Verlust eines lieben Menschen verarbeiten können, bleiben bestehen. Diese beginnt am Montag, 15. August.

Anfragen und Anmeldungen werden weiterhin in den Räumen in der Ostpassage 11 angenommen. Das Büro der Lebensberatungsstelle ist unter Telefon (0511) 723804 erreichbar.

Zeugnis bringt Kummer?

Für Schüler und Eltern, die nach der Ausgabe der Schulzeugnisse betrübt sind oder mit Konflikten hadern, richtet die Lebensberatungsstelle eigens ein Sorgentelefon ein. Am Mittwoch, 22. Juni, können Anrufer unter Telefon (0511) 723804 von 12 bis 14 Uhr über ihre Nöte sprechen. "Wir schauen, wie viel wir im Telefonat lösen können", sagt Sozialpädagogin Martina Ücker. Anschließend gibt es, wenn notwendig, die Möglichkeit eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Von Nils Oehlschläger

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