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Lindenhof baut einen Freizeitraum

Kaltenweide Lindenhof baut einen Freizeitraum

Einen neuen Freizeitraum plant die Stiftung Lindenhof auf ihrem Gelände in Kaltenweide - und will dafür etwa 85.000 Euro investieren. Das teilte der Vorstand während des Kartoffelfestes mit.

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Jürgen Faust (von links), Ulrich Seiboth, Horst-Dieter Soltau und Andreas Friedrich erläutern beim Kartoffelfest das neue Projekt.

Quelle: Privat

Langenhagen. „Die Kosten wollen wir weitgehend über die Stiftung finanzieren“, sagt Vorstand Ulrich Seiboth und fügte hinzu, dass aktuell noch circa 20.000 Euro fehlen. Anhand von Fotos und einem Lageplan zeigten Seiboth, andere Stifter und die Bewohner den vielen Besuchern des Kartoffelfestes, wie der neue Freizeitraum in einer Blockhütte aussehen soll. „Dort wollen wir Möglichkeiten bieten, die Freizeit gemeinsam zu gestalten“, sagte Seiboth, der vor mehr als zwei Jahrzehnten mit Eltern von behinderten Kindern die Stiftung gegründet und die Wohnhäuser an der Lindenstraße gebaut hat.

Seit dem Start steht das Kartoffelfest mit allen Produkten rund um die tolle Knolle im Terminplan der Akteure und auch vieler Förderer, die einmal mehr entsprechende Salate und Puffer verspeisten. Für Musik sorgte an diesem Nachmittag die Langenhagener Gruppe Fishermen’s Friends mit Gitarre und Saxofon. Der Erlös des Festes geht nach Aussage Seiboths in den Bau des Freizeitraums.

Außerdem halte der Lindenhof an der weiteren Planung fest, ein Wohnheim für ältere und pflegebedürftige Menschen mit Behinderung zu errichten. „Dafür erhalten wir in der momentanen Situation weiteren Auftrieb“, sagte der Vorstand und verwies darauf, dass viele Flüchtlinge einen ähnlich geschützten und gestützten Rahmen für die Orientierung in der Gesellschaft benötigten wie Menschen mit Behinderungen. „Ich könnte mir eine gemischte Nutzung des neuen Wohnheims vorstellen - eine gelebte Inklusion“, sagte er.

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Von Redakteur Antje Bismark

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