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Logistiker will die Umwelt schonen

Langenhagen Logistiker will die Umwelt schonen

Eine weitere Baulücke verschwindet im Airport Business Park Ost an der Münchner Straße. Dort ist am Freitag mit dem obligatorischen Spatenstich der Startschuss für den Bau eines neuen Umschlagterminals des Logistikers DB Schenker gegeben worden.

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Beim ersten Spatenstich voll dabei: Willi Minne (von links), Christian Schulz, Raoul Hille und Hansjörg Rodi. 

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Das vom Flughafen vermietete Areal ist knapp 70.000 Quadratmeter groß. Nach Auskunft von Langenhagens Schenker-Chef Christian Schulz entsteht dort bis Mitte 2016 eine 7800 Quadratmeter große Stückgutlagerhalle mit 109 sogenannten Ladehäusern sowie 1500 Quadratmetern Verwaltungsgebäude. Wie Schulz betonte, investiert sein Unternehmen eine ähnliche Summe wie Hannover 96 in das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) im alten Niedersachsen-Stadion - also etwa 17 Millionen Euro.

So sei auch Schenker für die Zukunft gut aufgestellt, meinte er in Anspielung auf die Ziele des Fußball-Bundesligisten. Der Neubau ermögliche es zudem, die Fahrzeuge effizienter auszulasten, die Kapazitäten besser zu nutzen. „Damit reduzieren wir auch die Verkehrsbelastung“, betont Schulz. Doch nicht nur dadurch werde die Umwelt entlastet, meint er. Denn die Halle werde nach modernen Standards im ökologischen Bauen errichtet.

Der Vorstandsvorsitzende von Schenker Deutschland, Hansjörg Rodi, erinnerte an die lange Planung. Sein Unternehmen habe seit 2011 mit dem Flughafen als Grundstückseigentümer verhandelt, sagte er am Freitag. Dabei lobte er auch die Langenhagener Stadtverwaltung. Denn es sei für einen Logistiker bei einer Ansiedlung nicht leicht, Kommunen zu überzeugen. Da der Markt allerdings sehr umkämpft sei, wäre es wichtig, die Ressourcen zu optimieren. Dabei spiele Ökologie und Nachhaltigkeit eine große Rolle.

Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne zeigte sich erfüllt, was sich in den vergangenen Jahren an der Münchner Straße entwickelt hat. „Und Schenker leistet einen weiteren Beitrag zur Zukunft der Stadt“, betonte er. Gleichwohl seien Kommunen auch verpflichtet, sich um Firmen zu kümmern. „Nicht nur um Neuansiedlungen.“

Allerdings ist nun erst einmal Schluss an der Münchner Straße. Aktuell gibt es dort kaum noch Platz. Das veranlasste Flughafenchef Raoul Hille dazu, die Stadt dort zu weiteren bauplanerischen Überlegungen zu animieren.

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