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Steigleder verlässt Klinik am Silbersee

Langenhagen Steigleder verlässt Klinik am Silbersee

Verwaltungsdirektor Martin Steigleder wechselt in die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg. Bis ein Nachfolger gefunden ist, führen seine Stellvertreterin und Personalchefin Cornelia Lindow und Regionaldirektor Josef Jürgens die Geschäfte des Krankenhauses am Silbersee.

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Langenhagen. Der Wechsel des Verwaltungschefs kommt überraschend. „Wir sind alle traurig“, sagte der ärztliche Direktor Michael Neubauer bei der kleinen „Überraschungsparty“ zum Abschied. Denn: Ein Schiff fahre ohne den Kapitän nicht gut. Gleichwohl stehe die Klinik jetzt gut da. Schreibe schwarze Zahlen und fahre somit im sicheren Fahrwasser, erläuterte der ärztliche Direktor - künftig aber ohne den 42-jährigen Verwaltungsdirektor, der bereits am 1. März seine neue Stelle in Henstedt-Ulzburg antritt. Die Klinik im Norden Hamburgs gehört auch zum Paracelsus-Konzern. Diese ist allerdings mit über 200 Betten doppelt so groß wie die Klinik in der Flughafenstadt. Dort gibt es außer der Unfallchirurgie, Endoprothetik und Schmerztherapie auch noch eine Geburtshilfeabteilung. In Langenhagen ein schwieriges Unterfangen für Steigleder, weil er bereits vier Wochen nach Einstellung, Anfang November 2012, das Ende der Geburtsabteilung verkünden musste.

Das ist nun Geschichte. Weil Steigleder in den drei Jahren so gute Arbeit geleistet hat, soll er in Henstedt-Ulzburg als Kapitän das Schiff lenken. Der Verwaltungsdirektor hat in Langenhagen eine Menge auf den Weg gebracht. So etwa die neue Hauptabteilung Anästhesie, die am 1. April den Betrieb aufnimmt.

Steigleder blickte in seiner Rede auf eine „anstrengende und kompakte Zeit“ zurück und sagte: „Das war ein Kraftakt für mich.“ Über die Paracelsus-Klinik in Langenhagen mit ihren guten Strukturen und dem guten Miteinander mache er sich indes keine Sorgen. Die Klinik sei gut aufgestellt und es gehe weiter, sagte Steigleder. Pflegedienstleiter Nils Dettmann, der zeitgleich mit Steigleder an der Klinik am Silbersee angefangen hat, versprach: „Wir machen in gleiche Richtung und mit dem gleichen Tempo weiter.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier

Erste Bewerbungen liegen vor

Über zehn Jahre leitete Carsten Riedel die Langenhagener Paracelsus-Klinik. Der heute 50-Jährige verabschiedete sich im Januar 2011. Sein direkter Nachfolger war Peer Kraatz, der sein Amt am 1. Februar 2011 antrat. Doch bereits nach 18 Monaten trennte sich der Klinik-Konzern von seinem Verwaltungsdirektor. Neuer Chef wurde Martin Steigleder. Der 42-Jährige übernahm die Leitung des Krankenhauses am 1. November 2012. Nun sucht die Klinik händeringend einen neuen Direktor. Laut Direktionsassistentin Monika Markgraff liegen Bewerbungen schon vor. „Das Verfahren kann innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein, aber auch drei Monate dauern“, mutmaßt sie.

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