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Martins Haufen macht happy

Engelbostel Martins Haufen macht happy

Am Sonntag um 16.20 Uhr erfüllte Lottofee Martin in Engelbostel einen Herzenswunsch: Thomas Müller darf auf die höchste Spitze des Turms der Martinskirche steigen. Der Ur-Engelbosteler Müller hatte den richtigen Quadranten geraten, auf den Jungbulle Martin seinen ersten Fladen setzen würde.

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Der acht Monate alte Bulle Martin wurde von Geburt an von seinem Züchter Manfred Auras auf diesen Tag vorbereitet. Das Kalb nahm seine Aufgabe als Lotto-Fee sehr gelassen.

Quelle: Neander

Engelbostel. Für Müller ist der Erfolg durchaus verdient, war er doch Mordopfer bei den jüngsten Kriminalfestspielen „Kriminala“.

Für den ersten Erfolg hatte Martin bereits gesorgt, lang bevor er den ersten Halm auf der eigens markierten Wiese neben der Kirche hatte naschen können. Die Idee des Kuhfladenlottos hat die Martinsgemeinde auf die Internetseite der Landeskirche gebracht, eine Seite, auf die es sonst vor allem der Landesbischof schafft. „Die Landeskirche hat also durchaus Humor.“ Aber besonders glücklich ist Pastor Rainer Müller-Jödicke, weil sich mit Martin die Kasse zur Finanzierung der Diakonenstelle noch besser füllen lässt.

Allein 286 Euro hat das Kuhfladenlotto eingespielt. Wie hoch der Festerlös am Ende sein würde, wagte Müller-Jödicke am Sonntagabend nicht zu sagen. „Aber Kaffee, Wein, Sekt und Kuchen sind alle, das ist ein gutes Zeichen.“ Das Gemeindefest „Happy Martini“ gehört zum festen Spendensammelprogramm für die vom Förderverein finanzierte Stelle, die im September nun Nora Büttner antreten wird. Im vergangenen Jahr brachte das Fest, an dem sich traditionellerweise auch die örtlichen Vereine beteiligen, einen Erlös von rund 1000 Euro ein.

Möglich wurde das Lotto durch die Fußballer des MTV Engelbostel, die statt Fußballlinien diesmal Lotto-Quadranten auf die Wiese vor die Kirche malten. Zu den Hauptpreisen des Lottospiels gehörten auch vier reservierte Plätze für den Gottesdienst am Heiligen Abend. Pastor Müller-Jödicke zeigte sich höchst beeindruckt über die Bereitschaft des gesamten Ortes und seiner Geschäfte, sich am Fest ob nun durch Mithilfe oder gespendete Preise zu beteiligen.

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