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Mehr Flüchtlinge: NP-Markt wird zeitnah belegt

Langenhagen Mehr Flüchtlinge: NP-Markt wird zeitnah belegt

Angesichts der stark steigenden Zahl von Menschen, die in Langenhagen Schutz suchen, muss die Stadtverwaltung erneut alle Unterkünfte prüfen, die bislang mangels ausreichendem Standard durchgefallen sind.

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Die Zahl der Flüchtlinge, die untergebracht werden müssen, steigt deutlich an. In Langenhagen hat das vermutlich sinkende Standards bei den Notunterkünften zur Folge.

Quelle: Boris Roessler

Langenhagen. „Dass die Aufnahmequote für Schutzsuchende steigen wird, hat uns nicht überrascht.“ Nur die Dimension der Steigerung, so Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch, sei offen gewesen. Die inzwischen auch vom Land bestätigte Verdoppelung der Zuweisungsquote für die Kommunen lässt es in Langenhagen „nun eng“ werden. „Wir werden nicht mehr alle Standards halten können, die wir bisher bei den Unterkünften angelegt haben“, sagte Gotzes-Karrasch auf Nachfrage.

Welche Gebäude als nächstes belegt werden, konnte die Sozialdezernentin noch nicht sagen. „Wir prüfen alles noch einmal, was wir bislang abgelehnt haben.“ Die Stadt müsse sich jedoch von sofort an auf Notunterkünfte einstellen. „Gleichzeitig werden wir aber alles versuchen, um auch weiterhin die Dorfgemeinschaftshäuser und Turnhallen freizuhalten.“ Allerdings steige wohl die Wahrscheinlichkeit, dass der leer stehende ­NP-Markt in Kaltenweide zeitnah belegt werden müsse. Derzeit sind Handwerker dabei, das Gebäude herzurichten. Bis Weihnachten sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Unterdessen hat die Stadtverwaltung damit begonnen, vorrangig Familien und erkrankte Personen aus der Notunterkunft des Landes an der Hans-Böckler-Straße in städtische Unterkünfte zu übernehmen. Sie kann diese Aufnahme für die städtische Quote anrechnen lassen. „Wer von den Menschen in der Notunterkunft in Langenhagen bleiben möchte, hat gute Chancen, dass wir diesen Wunsch erfüllen können“, sagt dazu Doris Lange vom Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt. „Denn unsere Quote für dieses Jahr ist noch nicht erfüllt.“ Bis Januar werden voraussichtlich „mehrere Dutzend“ der dort in großen Schlafsälen untergebrachten Menschen in kleinere Unterkünfte umgezogen sein.

Von Rebekka Neander

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