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Mehr Wohnraum für Flüchtlinge

Langenhagen Mehr Wohnraum für Flüchtlinge

Die steigende Zahl von Menschen, die Schutz vor Krieg und Elend auch in Langenhagen suchen, fordert die Stadt: Sie mietet jetzt diverse Objekte auch in der Kernstadt an. Unterdessen startet der Bau einer Unterkunft in Krähenwinkel.

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Auf der Fläche direkt neben dem Netto-Markt an der Walsroder Straße wird im Holzrahmenbau eine Flüchtlingsunterkunft gebaut. Direkt daneben entsteht ein Gebäude für preiswertes Wohnen.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Nach einer kleinen Belegungspause rund um Weihnachten lässt ein Schreiben der Landesaufnahmebehörde an die Stadt nun keinen Zweifel: Wöchentlich rund 30 Schutzsuchende müsse die Stadt ab sofort unterbringen. Um dieses bewerkstelligen zu können, wird die Stadt jetzt mehrere Objekte anmieten.

Auf dem Gelände der ehemaligen Boelcke-Kaserne an der Benkendorffstraße wird in dieser Woche ein Bürogebäude für bis zu 60 Geflüchtete vorbereitet. Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch rechnet mit einer ersten Belegung in der kommenden Woche. Zudem hat die Flughafen-Gesellschaft vier Wohnungen der Stadt zur Verfügung gestellt. In der Kernstadt mietet die Stadt mehrere Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus an der Bothfelder Straße an. Zudem laufen Verhandlungen über zwei weitere Objekte innerhalb der Kernstadt.

Um die Anwohner über alle Vorhaben zu informieren, lädt die Stadt für Mittwoch, 10. Februar, 18 Uhr, in die Hermann-Löns-Grundschule ein. Dabei wird es auch um den Bau einer Flüchtlingsunterkunft für bis zu 56 Menschen auf einem Teil des Parkplatzes an der Leibnizstraße gehen.

Bereits begonnen haben die ersten Arbeiten auf der Freifläche neben einem Lebensmittelmarkt an der Walsroder Straße in Krähenwinkel. Dort werden bis zu 56 Schutzsuchende in einem Holzrahmenbau untergebracht. Direkt daneben wird ein weiteres Grundstück vorbereitet. Dieses wird jedoch für das städtische Projekt „preiswertes Wohnen“ bereitgestellt. Was genau dort passiert, soll in den kommenden Wochen in den politischen Gremien erarbeitet werden.

Im Weiherfeld werden die Container für bis zu 56 Personen voraussichtlich im März aufgestellt. Die Bodenplatte an der Pfeifengrasstraße soll Ende Februar gegossen werden, der Bau sich bis in den April hinziehen.

Wo es sich anbietet, wird die Stadt versuchen, mehr Menschen als bislang pro Unterkunft unterzubringen. „Dies gilt aber nur für Gemeinschaftsunterkünfte“, betont Doris Lange vom Allgemeinen Sozialdienst. „Bei der Belegung von Wohnungen und Einfamilienhäusern verändert sich nichts. Wir stehen zu den Absprachen, die wir mit den Nachbarn getroffen haben.“

Von Rebekka Neander

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