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Mehr als 80.000 Gäste im Freibad

Godshorn Mehr als 80.000 Gäste im Freibad

Die beste Saison seit zwei Jahren: In das Freibad Godshorn sind in den vier Sommermonaten mehr als 80.000 Besucher geströmt. Danach hatte es wegen des schlechten Wetters im Mai und Juni zunächst nicht ausgesehen.

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Nach der Saison ist vor der Saison: Wolfgang Weyel beseitigt die letzten Spuren des Sommer-betriebs im Freibad Godshorn.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Nach dem Ende der Freibadsaison wird das Areal nun Winterfest gemacht. Dazu gehört nicht nur das große Reinemachen.Nach Auskunft von Bad-Geschäftsführer Stefan Otte werden auch die Pegel der beiden Außenbecken um etwa zehn Zentimeter gesenkt und anschließend sogenannte Eisdruckpolster aufs Wasser gelassen. So sollen in der Frostperiode Schäden vermieden werden, erläutert Otte. Denn mindestens eine Sommersaison gebe es nächstes Jahr ab Mai noch. „Vielleicht sogar noch eine weitere in 2017“, betont der Geschäftsführer.

Ottes Bilanz fällt durchweg positiv aus. „Besser als die letzten zwei Jahre.“ Dabei hatte es im Mai und Juni noch nicht danach ausgeschaut. Doch mit Besserung des Wetters und Beginn der Sommerferien strömten bis zum 13. September mehr als 80.000 Besucher in das Bad. Einen Rekord verzeichnete das Bad am ersten Juliwochenende. Bei der drückenden Hitze seien mehr als 3000 Gäste zur Abkühlung bei ihm gewesen.

Im Rückblick zollt Otte dem gesamten Schwimmbad-Team größten Respekt. Es habe keine Unfälle oder schwerwiegenden Verletzungen gegeben. „Das ist das wichtigste für mich unterm Strich“, betont er. Zwar müssten für ihn als Geschäftsführer auch die Zahlen stimmen, doch die Sicherheit der Gäste geht vor. Dass das gewährleistet werden konnte, sei der Erfahrung seiner Crew zu verdanken.

Aus diesem Grund freut sich der Godshorner Geschäftsführer, dass die GMF als künftige Betreibergesellschaft des neuen Langenhagener Hallenbades offenbar Interesse an einer Weiterbeschäftigung seines Teams habe. Dazu soll es seinen Angaben zufolge Anfang Oktober ein erstes Kennenlernen geben. Doch wer letztlich übernommen wird, weiß Otte noch nicht. Allerdings: „Aufgrund unserer 16-jährigen Erfahrungen im Badbereich wollen wir als Team Verantwortung im neuen Bad übernehmen.“

Doch ob der für Dezember 2016 geplante Start des neuen Langenhagener Hallenbades auch tatsächlich das Ende des Godshorner Freibades bedeutet, vermag Otte nicht zu sagen. „Dazu ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen“, meint er und berichtet von einigen Interessenten, die sich durchaus einen Weiterbetrieb vorstellen könnten. Zumal die dafür notwendigen Investitionen im mittleren sechsstelligen Bereich liegen und somit überschaubar sind, sagt Otte dieser Zeitung.

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