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Die Elisabethkirche hilft den Bedürftigen

Langenhagen Die Elisabethkirche hilft den Bedürftigen

Es wird wieder weihnachtlich, das bemerkt wohl jeder. Doch statt nur an das anstehende Fest zu denken, hat die Langenhagener Elisabethkirchengemeinde die Bedürftigen – vor allem Kinder – im Blick. Mit einer besonderen Aktion soll nun während des Weihnachtsmarktes geholfen werde

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Die Konfirmandenkinder schmücken den Wunschbaum mit den selbstgemachten Sternen.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Im vergangenen Jahr war die Aktion spontan und wurde ein großer Erfolg: Die an einer eher schlichten Fichte hängenden selbst gemachten Weihnachtssterne sollten für 25 Euro das Stück verkauft werden. Die Käufer konnten das sogar als Spende deklarieren. Mehr als 2200 Euro kamen dabei zusammen. Mit dem Geld wurden 63 Flüchtlingsfamilien, in erster Linie deren Kinder unterstützt.

Nun gibt es eine Fortsetzung. Von Freitag, 2. Dezember, bis zum darauffolgenden Sonntag können Besucher des Weihnachtsmarktes an der Elisabethkirche einen der 120 Sterne vom Baum im Gotteshaus nehmen und käuflich erwerben. Die Bastelaktion und das Schmücken des Baumes hat Diakonin Isabelle Watral gemeinsam mit dem aktuellen Konfirmandenjahrgang übernommen.

„Alle, die helfen wollen, können dort einen Stern vom Baum pflücken und die daran befestigten Spendenumschläge mit je 25 Euro füllen“, wirbt Pastorin Bettina Praßler-Kröncke. Wer eine Spendenbescheinigung braucht, kann noch Name und Adresse auf dem Umschlag vermerken und am Kakaostand der Kindertagesstätte oder dem Glühweinstübchen der Elisabethkirche während des Weihnachtsmarktes abgeben, sagt sie.

„Da die Not in unserem Land nicht nur Flüchtlingsfamilien trifft, ist in diesem Jahr das Geld für die diakonische Arbeit der Kirchengemeinde bestimmt“, erläutert die Geistliche. Die jetzt geplanten Einnahmen seien für all jene, die in Not sind. Und es würden stetig mehr. Das werde auch an der Zahl der sogenannten Kunden bei der Tafel-Ausgabe in den Räumen der Elisabethkirche deutlich. Standen einst 30 Menschen bei der Essensausgabe vor dem Martinshaus, sind es heute mehr als 60, weiß die Pastorin. In diesen Familien befinden sich auch mindestens 50 Kinder.

„Das Tafel-Team der Elisabethkirche möchte zum Weihnachtsfest diesen Kindern der Familien, die auf die Tafel angewiesen sind, nun ein kleines Weihnachtsgeschenk machen“, erläutert Praßler-Kröncke das Ziel. Weiterhin sollen mit dem Spendengeld kleinere Geschenke für ältere bedürftige Menschen finanziert werden. Etwa für jene, die sich als „Härtefall“ keine neue, aber notwendige Brille leisten können. „Mit diesem Geld soll in Zusammenarbeit mit der Sozialarbeiterin des Kirchenkreises auch unbürokratisch Hilfe geleistet werden.“

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Viele helfende Hände sind für diese besondere Spendenaktion nötig.

Quelle: Sven Warnecke

Von Sven Warnecke

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