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Musik, die verbindet

Langenhagen Musik, die verbindet

Die Sprache muss keine Barriere sein. Dies bewies der Akkordeon-Club-Langenhagen (ACL) 74 ausdrucksstark und eindrucksvoll bei seinem Partnerschaftskonzert mit bosnischen Freunden aus der Freundschaftsstadt Bjielijna.

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Langenhagen. Vorsitzender Jan Hülsmann brachte es direkt bei der Begrüßung auf den Punkt: „Aus für uns fremden Menschen wurden innerhalb weniger Tage sehr gute Freunde, und das war ganz einfach - mit Musik“!

Auch der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne schloss sich diesen Worten an und empfahl allen, einmal diese schöne Stadt in Bosnien-Herzegowina zu besuchen, um sich von der Gastfreundschaft und herzlichen Fröhlichkeit der Menschen anstecken zu lassen. Auch der Vorsitzende des Vereins Hilfe für das junge Leben, Bernd Alpatzkin, bedankte sich noch einmal für das Engagement jedes Einzelnen beim ACL 74.

Das Konzert stand ganz im Zeichen des Nachwuchses, den der ACL 74 mit großem Stolz präsentierte. Viele kleine Nachwuchsmusiker stürmten eifrig nacheinander die Bühne und zeigten stolz mit ihren Akkordeonlehrern Miroslav Grahovac und Nemanja Lukic, was sie fleißig geprobt hatten. Mit klopfendem Herzen vor einem großen Publikum zu stehen, war für die Kinder nicht ganz einfach, aber alle meisterten ihre Auftritte mit Bravour.

Das 1. Akkordeonorchester Langenhagen unter der Leitung seines Dirigenten Nemanja Lukic eröffnete das Konzert mit Concerto d’Amore und zeigte bereits hier durch ausdrucksvolle Gestaltung und Interpretation die Liebe zur Musik.

Durch das Programm führte Rainer Warmbold, der hervorragend zwischen der deutschen und englischen Sprache wechselte und somit alle Zuhörer gleichermaßen über das Geschehen informierte.

Nach der kurzen Pause zeigten die Gäste ihr Können. Ebenfalls aus Bosnien war ein Akkordeonquartett mit angereist, das beeindruckend präsentierte, was Fingerfertigkeit, musische Ausstrahlung, flinke Spieltechnik und Harmonie auf einem Akkordeon bedeuten. Alle vier studieren das Fach Musik in ihrem Land, und das Publikum hielt es nach dem Auftritt nicht mehr auf den Stühlen. Begeistert applaudierte es, und die schüchternen Herren freuten sich sichtlich stolz darüber.

Mit der Rhapsodia Andalusia und der raschen Sicilia zeigten die heimischen Akkordeonisten dann noch einmal gemeinsam mit den vier Studenten, die unproblematisch in das Orchester integriert wurden und einige Proben im Vorfeld mit absolviert haben, das Musik keine Grenzen kennt. Man versteht sich ohne Worte über wunderschöne Melodien.

Den Abschluss des Konzerts gestaltete das Ansamble Bisernica mit beeindruckender Leichtigkeit und schönen Melodien vom Balkan. Mit eindrucksvollem Gesang und unglaublicher Instrumentensicherheit auf Violine, Quer- und Piccoloflöte, Klarinette, Gitarre und Akkordeon zeigten die Musiker unter der Leitung von Stanko Saric, wie man in ihrem Land gute Stimmung verbreitet, da konnte im Saal keiner mehr die Füße still halten. Übersetzt heißt der Ensemblename „Schachtel voller Perlen“, und treffender konnte man dieses Können nicht umschreiben. Jeder ist ein Virtuose auf seinem Instrument.

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