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In der Tempo-30-Zone wird jetzt geblitzt

Langenhagen In der Tempo-30-Zone wird jetzt geblitzt

Die vierwöchige Eingewöhnungsphase ist beendet: Ab sofort wird die Langenhagener Stadtverwaltung auf der neu als Tempo-30-Zone ausgewiesenen Konrad-Adenauer-Straße die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwachen. Das kündigt Bürgermeister Mirko Heuer an.

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Die Schonfrist ist vorbei: Die Stadt wird nun das Tempo der Verkehrsteilnehmer messen.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Seit dem 1. März haben sich Autofahrer umstellen und vor den Schulen im Zentrum den Fuß deutlich vom Gaspedal nehmen müssen. Zwar galt Tempo 30 bereits seit Jahren in Höhe Rathaus und Schulzentrum. Doch seit nunmehr vier Wochen gilt diese Geschwindigkeitsbeschränkung auf der gesamten Konrad-Adenauer-Straße. Möglich macht dieses Limit eine im vergangenen Dezember in Kraft getretene Novellierung der Straßenverkehrsordnung. Dank dieser ist es nun für Kommunen relativ einfach, etwa in Höhe von Schulen oder Kitas Tempo-30-Zonen einzurichten.

Erst einmal sollten sich die Leute aber an die neue Regelung gewöhnen. Deshalb wurden neben den Schildern entlang der Straße auch bunte Leuchtdisplays installiert, die die Autofahrer auf ihre Geschwindigkeit hinweisen sollten. Ein grüner Daumen lobte diejenigen, die sich an das Limit hielten, ein roter zeigte indes zu schnelles Fahren an. Doch diese Displays sind nun abgebaut, sagt Heuer. Der Bürgermeister kündigt ab sofort auch städtische Geschwindigkeitskontrollen in der Tempo-30-Zone an.

Und die hat es bereits gegeben. Obwohl Rathausverwaltung und Polizei betont hatten, zunächst keine Knöllchen an Raser auf der Konrad-Adenauer-Straße zu verteilen, hatte sich dort schon nach zehn Tagen eine sogenannte Verfügungseinheit der Burgdorfer Polizeiinspektion postiert und den einen oder anderen zu schnellen Autofahrer zur Kasse gebeten – ohne vorherige Absprache mit den Kollegen aus der Flughafenstadt oder der Stadtverwaltung. Heuer hatte auf Anfrage dieser Zeitung selbst von einer Übergangsfrist von einem Monat gesprochen, in der zu schnelles Fahren zunächst nicht geahndet werden sollte. Den daraufhin entsandten Langenhagener Streifenpolizisten offenbarte sich bei den umgehend angestellten Ermittlungen schlicht eine Kommunikationslücke innerhalb der Dienststelle. Die Kollegen der Verfügungseinheit hatten von der Schonfrist nichts gewusst, hieß es entschuldigend.

Diese ist nun aber offiziell vorbei. Ab sofort wird die Geschwindigkeit auf der Konrad-Adenauer-Straße gemessen. Die Autofahrer, die seinerzeit von der Polizei geblitzt worden sind, werden wohl keine allzu große Chance haben, an dem Bußgeld vorbeizukommen, meint Heuer. Er sei zwar von den Betroffenen angeschrieben worden. Doch die Stadt habe auf den weiteren Fortgang in dieser Angelegenheit keinen Einfluss. „Das ist Sache der Polizei.“

Verwaltung macht sauber und lässt abschleppen

Die Stadtverwaltung lässt derzeit die öffentlichen Parkplätze auf Vordermann bringen. Für die Säuberungs- und Instandhaltungsarbeiten werden deshalb kurzfristige Parkverbotszonen eingerichtet. „Doch leider hält sich keiner daran“, beklagt Bürgermeister Mirko Heuer den Zustand. Etwa an der Konrad-Adenauer-Straße. Dort sei die Verwaltung aktuell im Bereich Kita Stadtmitte aktiv. Zwischenzeitlich mussten dort bereits 15 Autos umgesetzt werden, berichtet Heuer jetzt dieser Zeitung. Allerdings werde durchaus versucht, die Fahrzeuge 
in der Nähe abzusetzen. Doch das gelinge nicht immer, meint der Verwaltungschef. Er kündigt auch für die nächsten Wochen entsprechende Arbeiten und entsprechende 
Beschilderungen auf städtischen Parkplätzen an.

Von Sven Warnecke

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