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Wille der 
Eltern ist
 schon deutlich

Langenhagen Wille der 
Eltern ist
 schon deutlich

Das Ergebnis ist deutlich. Nach einer Elternbefragung lehnen fast Zwei Drittel den Ganztagsschulbetrieb für die Grundschule Kaltenweide ab. Darauf macht jetzt der Vorsitzende des Schulelternrats, Andreas Eilers, aufmerksam

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Wegen großer Schülerzahl: Ohne Container geht in Kaltenweide aktuell nichts.

Quelle: Warnecke (Archiv)

Kaltenweide. Seinen Angaben zufolge hatte der Schulelternrat auf Wunsch der Politik im Mai die Umfrage gestartet. Nun sind die 347 Fragebögen ausgewertet. Mehr noch: 316 Eltern – das entspricht 91 Prozent – haben sich dabei auch gleich für eine neue Schule in Kaltenweide ausgesprochen; 311 (90 Prozent) wollen sogar eine weiterführende Schule. Nur 132 Eltern – 38 Prozent – wünschten sich eine Ganztagsschule; 111 davon eine offene, lediglich 34 Eltern hätten sich für eine teilgebundene Ganztagsschule ausgesprochen.

„Größte Sorge bereitet allen Eltern die Ferienbetreuung“, betont Eilers. „Auch Eltern, die teilweise einer Ganztagsschule zugestimmt haben, sorgen sich um die Betreuung ihrer Kinder in den Ferien und die damit verbundene Verlässlichkeit.“

Rückblick: Eigentlich darf eine Grundschule nur vierzügig sein; in Kaltenweide gibt es eine Ausnahmegenehmigung für Fünfzügigkeit. Seit den Sommerferien stehen Container neben der Schule.

„Aufgrund der Teilnehmerzahl ist das Ergebnis aus Sicht des Schulelternrats als repräsentativ zu betrachten“, betont Eilers. Mit der Umfrage erhalte nun sowohl die Politik wie aber auch der Schulelternrat ein aktuelles sowie reales Bild des Elternwillens. Die politischen Fraktionen hätten jetzt "die Möglichkeit, ihre Forderung nach Einführung einer Ganztagsschule nochmal zu überdenken, da der Elternwunsch mit der Forderung nach einer Ganztagsschule seitens der Politik doch erheblich divergieren", fordert der Schulelternrat. 

Von Sven Warnecke

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