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Neue Azubis bei Johannitern

Langenhagen Neue Azubis bei Johannitern

Rebecca Anlauf ist so etwas wie eine Pionierin. Sie hat im August beim Nordhannoverschen Ortsverband (NOV) der Johanniter-Unfall-Hilfe ihre Ausbildung begonnen. Das ist hier, in der Langenhagener Rettungswache am Pferdemarkt, ein absolutes Novum. Der Beruf: Notfallsanitäter. Die Lehrzeit dafür dauert drei Jahre und löst den Beruf des Rettungsassistenten ab.

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Die neuen Azubis stellen sich vor: Benjamin Hummel (von links), Kim Abigail Püttcher, Rebecca Anlauf und Koordinatorin Antje Poetsch.

Quelle: privat

Langenhagen. Weiterer Unterschied: Der neue Beruf erfordert wesentlich mehr eigenverantwortliches Handeln, weil Notfallsanitäter künftig heilkundliche Maßnahmen anwenden dürfen, darunter fällt beispielsweise die Verabreichung von Medikamenten.

Insgesamt sieben Ausbildungsplätze hat der Regionalverband Niedersachsen-Mitte vergeben, dazu gehören auch Kim Abigail Püttcher, und Benjamin Hummel, die die Lehrstellen in den Johanniter-Rettungswachen in Garbsen und Wunstorf erhalten haben. Und mit diesen beiden jungen Mitstreitern bildet Rebecca Anlauf quasi ein Ausbildungsteam. Aktuell lernen sie gemeinsam in der Johanniter-Akademie in Hannover die schulisch-theoretischen Anteile. Die Praxisphasen erfolgen im Wechsel in den Rettungswachen in Garbsen, Langenhagen und Wunstorf. Für die Erfahrung in den Fahrzeugen im Rettungsdienst sind die jedoch die Heimatwachen der Azubis zuständig. In Langenhagen kümmern sich die Praxisanleiter Joachim Salomé und Moritz Treubel sowie die Koordinatorin für Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst, Antje Poetsch, um ihren Schützling.

Tim Heinrich, Leiter der Johanniter-Dienststelle in Langenhagen, freut sich über den Berufsstart der jungen Leute - und blickt bereits voraus auf das nächste Jahr. „Im August 2016 werden wir die Ausbildung zum Notfallsanitäter mit jeweils zwei Auszubildenden pro Wache beginnen“, sagt Heinrich - und gibt den Interessenten, die mindestens 17 Jahre alt sein sollten, noch den Tipp, „sich möglich früh zu bewerben“.

Von Stephan Hartung

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