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Neue Sporthalle soll gebaut werden

Langenhagen Neue Sporthalle soll gebaut werden

Der Weg für den Bau einer Veranstaltungssporthalle auf dem derzeitigen B-Platz an der Konrad-Adenauer-Straße ist frei. Sie wäre damit auf dem Schulgelände der Ersatz für die abrissreife Peko-Halle.

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Auf dem sogenannten B-Platz, wo sich jetzt noch Rasen und Container befinden, soll die neue Veranstaltungssporthalle entstehen. Im Hintergrund ist die aktuelle IGS-Sporthalle zu sehen.

Quelle: Stephan Hartung

Langenhagen. Der Rat der Stadt Langenhagen hatte in der jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit für den entsprechenden Beschlussvorschlag gestimmt. In der Folge können nun die für das Bau- und Raumprogramm erforderlichen Verfahren eingeleitet und entsprechende Aufträge vergeben werden.

„Die Sporthalle ist ein wichtiges Zeichen, dass es weitergeht und sich niemand Sorgen machen muss“, sagte Wolfgang Kuschel (SPD) und verwies auf Unruhe unter Lehrern und Eltern, schließlich drohe der IGS mit Blick auf die anstehende Sanierung und Erweiterung auch eine Hängepartie. „Die Veranstaltungssporthalle ist ein guter Ersatz für die Peko-Halle, sollte wegen der Turnierfähigkeit aber mindestens so groß sein wie die Sporthalle der Robert-Koch-Realschule“, sagte Kuschel und sprach von einer „Chance für ein sportliches Zentrum“. Das war auch im Sinne der CDU. Claudia Hopfe betonte jedoch, „dass man zur Sicherheit genug Platz für Sturzräume einplanen sollte“.

Es gab aber auch kritische Stimmen. Wilhelm O. Behrens monierte: „Wollen Sie den Anwohnern wirklich diesen Verkehr zumuten? Von 9 bis 16 Uhr steht auf der Konrad-Adenauer-Straße ohnehin schon alles still.“ Seiner Meinung nach würden Veranstaltungen in der Sporthalle diese Situation noch verschärfen. 

Das Thema Verkehr war auch Teil der Argumentation von Jens Mommsen (BBL). „Wir bauen uns den kompletten Bereich mit einer Sporthalle zu – dort, wo mal eine neue IGS entstehen könnte. Damit wäre keine Zufahrt für Baufahrzeuge mehr möglich“, schimpfte Mommsen und schlug vor, „dass wir die neue Halle genau dort bauen, wo die Peko-Halle abgerissen wird – eine schöne Sporthalle, die dort niemanden stört und im Herbst 2018 öffnen könnte, aber doch keine Veranstaltungssporthalle“.

Weil jedoch die großen Fraktionen schon ihre Zustimmung signalisiert hatten, fiel das Votum schließlich bei nur acht Nein-Stimmen (bei 40 Ratsleuten) eindeutig aus.

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Von Stephan Hartung

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