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Neue Pläne fürs Haus der Jugend

Langenhagen Neue Pläne fürs Haus der Jugend

Nach einem Jahr Stillstand gibt es neue Pläne für das Haus der Jugend. Das Café Monopol soll unter anderem einen größeren Gastraum erhalten. Das Geld könnte aus einem Fördertopf des Bundes kommen.

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Während der Feier zum einjährigen Auszug aus dem alten Café hatten die Gäste durchaus ihren Spaß.

Quelle: privat

Langenhagen. Sven Seidel hat allen Grund zur Freude - wenn er an die Zukunft denkt. „Der neue Plan für das Haus der Jugend ist toll!“ Nicht nur wächst - im Vergleich zu den bisherigen Plänen - der Gastraum für das Café Monopol, dessen Trägerverein er vorsteht. Auch den nun vorgesehenen Fahrstuhl bis unters Dach im neuen Anbau findet Seidel gut.

Wenn Seidel allerdings an das zurückliegende Jahr denkt, kann er sich dem etwas resignierten Lachen seiner Gäste vom Vorabend nur anschließen: Rund 60 Besucher sind am Sonntagabend der Einladung zu einer Party besonderer Art gefolgt. Ein Jahr Stillstand im Café Monopol lautete das Motto, nachdem am 27. Dezember 2014 bei fröhlicher Musik der Abriss zur Sanierung des Mitteltraktes gefeiert worden war.

Zum Jahrestag wurde im Unabhängigen Jugendzentrum (UJZ) im benachbarten Nordtrakt jedoch nicht nur zum Tanz aufgelegt. Mit den Gästen ging es auch zur Führung in die verwaisten alten Café-Räume. „Tja, die meisten hat die Entwicklung leider nicht überrascht, und sie haben nur gelacht.“ Passiert ist in dem Jahr viel, nur eben nicht auf der Baustelle. Preise stiegen, Verordnungen änderten sich, Personal wechselte. Ergo: Die Sanierung wurde komplett gestoppt. Seit November aber gibt es neue Pläne: Ein Fördertopf des Bundes könnte die Lösung bringen. Denn dann könnte die Stadt das bisher veranschlagte Geld komplett in den Mitteltrakt stecken und sich den Neubau des Nordtraktes vom Bund bezahlen lassen.

Ob dieser Plan so gelingt, entscheidet sich im Frühjahr. Der Rat hatte zudem im November entschieden, bei Ablehnung des Zuschusses den Mitteltrakt fertig sanieren zu lassen. Weitere Planungen sollen dazu, wie es jetzt heißt, im Januar starten. Der Nordtrakt werde dann bis auf Weiteres so belassen, wie er ist. Seidel hofft, dass er nun alle Spenden und ermäßigten Angebote für den Neuaufbau des Cafés wiederbeleben kann, die er vor dem Baustopp bereits offeriert bekommen hatte.

Weil der Trägerverein mangels Veranstaltungseinnahmen im vergangenen Jahr nicht den neuen Mindestlohn zahlen konnte, werde 2016 eine Ehrenamtspauschale in die Satzung aufgenommen.

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