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Neue Wege für Grundschüler?

Langenhagen Neue Wege für Grundschüler?

Nach der Hiobsbotschaft zur Zukunft von Gymnasium und IGS wird Langenhagens Schullandschaft ein zweites Mal durchgerüttelt. Denn der neue Schulentwicklungsplan lässt nicht nur die Grundschüler von der Angerstraße an zwei andere Standorte umziehen.

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Bildungs- und Stadplanungsausschuss verfolgten vor den von Langenhagens Schulleitern dicht besetzten Besucherreihen die Präsentation des Schulentwicklungsplans.

Quelle: Rebekka Neander

Langenhagen. Er rät auch zur Auflösung der Außenstelle des Gymnasiums. Dabei ist vom Abriss am Schulzentrum im Plan noch nichts zu lesen.

Die von der rot-grünen Ratsmehrheit geplante Verschmelzung von Brinker Grundschule und IGS-Süd könnte sich erledigt haben. Da hilft auch das gerade im Landtag verabschiedete neue Schulgesetz nichts. Die Abwanderungszahlen der vergangenen Jahre, vor allem aber der Raumbedarf für die künftigen Jahre, steuerten auf einen Schluss zu: Die Brinker Grundschule muss aufgelöst und die Kinder des Einzugsbereichs auf die Friedrich-Ebert- und die Adolf-Reichwein-Grundschule verteilt werden. Dies sieht der am Donnerstag vorgestellte neue Schulentwicklungsplan des Büros Biregio aus Bonn vor.

Die Mitglieder des Bildungs- sowie des Stadtplanungsausschusses, die für die Präsentation gemeinsam von der Verwaltung eingeladen worden waren, vernahmen diese Botschaft mit gelindem Erstaunen. Der für dieselbe Sitzung eigentlich geplante Antrag von Rot-Grün, die Stadt möge die Zusammenlegung beim Land beantragen, wurde zurück in die Fraktionen verwiesen. Dort soll nun während der Sommerpause über das 84 Seiten starke Papier der Planer beraten werden. Sämtliche Schulen wurden dafür auf ihren Raumbedarf bis 2023 untersucht. Für den 6. Oktober ist eine Sitzung des Bildungsausschusses anberaumt.

Hausaufgaben hat bis dahin auch die Verwaltung zu erledigen. Denn in derselben Sitzung legte Elke Thielmann-Dittert, Leiterin der Gebäudewirtschaft, auch die Analyse der Bausubstanz aller Langenhagener Schulen vor. Eine Untersuchung, an deren Rande sich im Mai auch die katastrophalen Erkenntnisse zur Zukunft des Schulzentrums abzuzeichnen begannen. Ebenfalls für die Sitzung im Oktober will die Verwaltung aus der Kombination aus dem Raumbedarf des Schulentwicklungsplans und der nötigen baulichen Sanierungen Handlungsvorschläge erarbeiten.

Sollte Rot-Grün den Antrag zur Verschmelzung von Grund- und Gesamtschule am Standort Brinker Schule beschließen, müssten dort nach Meinung der Gutachter sehr aufwändig die fehlenden Räume für den Ganztagsbetrieb gebaut werden. Ein entscheidender Teil des Gutachtens wäre damit hinfällig.

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