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Neuer IGS-Leiter beginnt am Montag

Langenhagen Neuer IGS-Leiter beginnt am Montag

Der neue IGS-Leiter Timo Heiken hat am Montag offiziell seinen ersten Arbeitstag. Hinter den Kulissen läuft die Übergabe zwischen Heiken und seinem Vorgänger Wolfgang Kuschel schon seit den Weihnachtsferien.

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Der fünffache Vater Timo Heiken aus Schwarmstedt leitet ab Montag die Integrierte Gesamtschule an der Konrad-Adenauer-Straße.

Quelle: Bismark

Langenhagen . Etwas gestalten zu wollen - und das an einer Schule mit herausragendem Ruf: Mit diesem Satz lässt sich die Motivation zusammenfassen, mit der Timo Heiken seine Bewerbung als IGS-Leiter begründet.

Für den 42-jährigen Pädagogen steht heute offiziell der erste Arbeitstag in der IGS an, die Schule selbst kennt er bereits aus dem Bewerbungsverfahren und aus ersten Zusammenkünften. „Seit den Weihnachtsferien arbeiten wir an der Übergabe“, sagt der gebürtige Sauerländer. Er absolvierte nach dem Abitur seinen Dienst bei der Bundeswehr in Kassel und studierte dann, auf Anregung eines Freundes, Biologie und Sport auf Lehramt. Dem Referendariat an einem Oberstufengymnasium folgte 2002 der Wechsel an die KGS Salzhemmendorf. „Ich wollte gern mehr Verantwortung übernehmen, deshalb begleitete ich ab 2006 die Einführung der Oberstufe samt Abitur“, sagt der fünffache Vater.

Als schließlich 2009 die KGS Schwarmstedt ebenfalls diesen Weg gehen wollte, zog es Heiken samt Familie dorthin. „Wenn die Oberstufe aber schließlich läuft und die ersten Schüler das Abitur erhalten haben, dann verwaltet man das Erreichte“, sagt Heiken und lässt keinen Zweifel daran, dass er sich nicht als Verwalter sieht.

Deshalb habe ihn die Arbeit als Schulleiter gereizt, wobei die Ausschreibung als IGS-Leiter seinen Vorstellungen am meisten entsprochen habe. „Die Haltung, dass der Schüler Mittelpunkt der Schule ist, entspricht auch meinem Naturell“, sagt er und fühlt sich nach ersten Gesprächen mit den neuen Kollegen, der Abschiedsvorstellung für Wolfgang Kuschel und dem Umgang der Schüler miteinander bestätigt. „Ich habe das Gefühl, an eine offene, fröhliche, herzliche Schule mit tollen Projekten zu kommen, sie wirkt wie eine große Familie und ist mit Frechheit gewürzt.“

Er sei stolz, ein Teil der Schule zu sein. Das Schulleben zu durchschauen werde seine Zeit am Anfang am meisten in Anspruch nehmen. Deshalb werde er zunächst nicht unterrichten, sondern die IGS kennenlernen - und seinen Biologie-Kurs in Schwarmstedt noch durch das Abitur bringen.

Dem Heide-Ort bleibt er auch künftig verbunden: „Nach vier Umzügen wollen wir jetzt nicht schon wieder die Koffer packen“, sagt er und fügt hinzu, seine Kinder seien in den dortigen Schulen nun gut vernetzt. Natürlich habe es Vorteile, wenn er im Schulort lebe. „Es gibt kurze Wege, und man ist flexibel.“ Der Nachteil aber sei mitunter, dass er nach schwierigen Gesprächen oder Konferenzen diese Themen mit nach Hause nehme. Gleichwohl, sagt Heiken, sei die jetzige Entscheidung nicht in den berühmten Stein gemeißelt. „Wir werden sehen, wie sich die Arbeitssituation entwickelt.“

Wer ihn ansprechen wolle, werde wie bei Kuschel immer eine offene Tür finden. Auch das werde helfen, in der IGS anzukommen: „Ich werde mir ganz viel erklären lassen.“ Denn zu den gut laufenden Projekten kämen stets neue Herausforderungen: „So startet jetzt zum Beispiel die erste Sprachlernklasse, und es wird nicht die letzte sein“, ist er überzeugt. Mit Vorschlägen zu neuen Projekten werde er sich zurückhalten, eines aber liege ihm am Herzen, und das werde er zu gegebener Zeit vorstellen: „Für Oberstufenschüler kann ich mir gut anstelle eines betrieblichen ein universitäres Praktikum vorstellen, damit die Jugendlichen das Leben und Lernen an einer Universität frühzeitig kennenlernen können.“

Einen Wunsch indes will der Neue noch loswerden: „Für Kritik, Anregungen, Vorschläge bin ich immer offen, und ich hoffe, dass die Leute mich frühzeitig ansprechen, solange wir darüber noch reden können.“

von Antje Bismark

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