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Feuerwehrstandort wird wieder ein Thema

Langenhagen Feuerwehrstandort wird wieder ein Thema

Für lebhafte Diskussionen hat während der Sitzung des Ortsrates Kaltenweide im Niet Hus ein Antrag der SPD-Fraktion gesorgt, der die Erweiterung des Schulgebäudes und einen möglichen Ganztagsbetrieb beinhaltet.

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Erweiterung der Grundschule? Verlegung der Feuerwehr? Das Gelände des ehemaligen Supermarkts steht daher wieder im Fokus.

Quelle: Stephan Hartung

Kaltenweide. Mit der SPD-Forderung geht auch der Umzug der Ortsfeuerwehr Kaltenweide aus ihrem bestehenden Gebäude an der Zellerie in einen Neubau auf dem Gelände des früheren NP-Marktes an der Ecke Wagenzeller Straße einher, so der Antrag. „Es muss etwas passieren. Die Grundschule platzt aus allen Nähten“, sagte Dagmar Janik (SPD) und betont, dass mindestens vier neue Räume notwendig sind.

„Ich finde den Antrag gut, mir fehlt aber der Glaube für die Umsetzbarkeit. Die Feuerwehr will nicht an den neuen Standort“, sagte Jens Mommsen (BBL). Wolfgang Langrehr (SPD) entgegnete jedoch, dass die Fachleute der Ortsfeuerwehr von einem geeigneten Standort sprechen, „und das für die nächsten 50 Jahre“. Schließlich einigte man sich darauf, dass man zustimme mit dem Verweis, der Schule für die Zukunft alle Optionen offen zu lassen.

Und was sagt die Stadt dazu? „Der Beschluss, wonach alle Optionen offen gehalten werden, ist nicht glücklich. Denn er lässt Raum für Spekulationen, wir wissen nicht, was wir für die Grundschule planen sollen“, sagt Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer auf Anfrage dieser Zeitung und verweist auf das Vorjahr. Seinerzeit hatte der Schulvorstand den Bedarf eines Ganztagsbetriebs abgelehnt.

Bezüglich des Feuerwehr-Standortes betont Heuer, „dass diese Planung völlig unabhängig von der Schule gesehen werden muss“. Man kenne die räumliche Problematik an der Zellerie mit Schule, Schützenhaus, Sporthalle und Parkplätzen. „Ziel ist es, die Feuerwehr so zu verlagern, dass sich die Situationen entspannt.“ Der Standort an der Wagenzeller Straße auf dem Gelände des früheren NP-Marktes sei eine Option. „Allerdings ist dort keine spätere Erweiterung möglich, weil sich dahinter ein Überschwemmungsgebiet befindet“, sagt der Bürgermeister.

Außerdem sprach der Ortsrat über einen Antrag der CDU-Fraktion, im Bereich des IKEP eine Toilettenanlage und beziehungsweise oder ein Gebäude für die Jugendpflege zu errichten. Die Votum dafür fiel von den noch anwesenden Ortsratsmitgliedern einstimmig aus – BBL-Vertreter Mommsen hatte zu diesem Zeitpunkt die Versammlung bereits verlassen, zuvor aber seine Ablehnung deutlich gemacht. „Die Stelle ist dafür ungeeignet. Wenn wir für die Jugend ein festes Gebäude errichten wollen, dann lieber woanders."

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Von Stephan Hartung

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