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Ortsrat will gegen den Müll vorgehen

Langenhagen Ortsrat will gegen den Müll vorgehen

In Kaltenweide muss der Jürgen-Kanzler-Weg mit Mülleimern ausgestattet werden. Darüber ist sich der Ortsrat Kaltenweide einig. Außerdem erhielt das Gremium von der Stadt nun endgültige Informationen über den baulichen Zeitplan des Kinderhauses bis zur Inbetriebnahme.

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Der Jürgen-Kanzler-Weg in Kaltenweide soll Mülleimer erhalten.

Quelle: Stephan Hartung

Kaltenweide. Keine Einwohner bei einer Ortsratsitzung in Kaltenweide – wann hat es das zuletzt gegeben? Während es in den westlichen Ortsteilen Langenhagens öfter vorkommt, dass die für Bürger gedachten Plätze leer bleiben, so ist dies für Kaltenweide und die diskussionsfreudigen Einwohner doch außergewöhnlich. Ortsbürgermeister Reinhard Grabowsky nahm es mit Humor: „Naja, vielleicht sind einige Leute nach dem Maifeiertag noch im Kurzurlaub.“

Zu Beginn der Sitzung wurde mehrheitlich, gegen die Stimmen der SPD beschlossen, dass das Weiherfeld nicht erweitert werden soll. Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans würde dies vorsehen, so Grabowsky (CDU).

Einig waren sich alle Fraktionen dagegen bei ihrem Votum für einen Antrag von Andreas Eilers (WAL) zum Aufstellen von Mülleimern vom Bahnhof aus entlang des Jürgen-Kanzler-Wegs bis einschließlich Ernst-Hugo-Weg. Die Verwaltung muss das nun prüfen. „Dort befinden sich auf einer Strecke von zweimal 1,5 Kilometern keine Abfallbehälter“, berichtete Eilers und erinnert sich daran, dass er vor wenigen Wochen bei der Flurreinigung dort alles gesäubert habe. Zwei Tage später habe es so wie zuvor ausgesehen. Das Problem sei, dass auf den Wegen viele Spaziergänger mit Hunden als auch Nutzer der S-Bahn gingen. „Und irgendwann hat man dann eben keine Lust mehr, den Hundekotbeutel oder den Kaffeebecher zu tragen und wirft ihn in die Natur“, berichtete Eilers von seinen Beobachtungen.

Nicht nur die anderen Kommunalpolitiker begrüßten die Eilers-Idee, auch Helmut Büch – der als Betreuer für den Ortsrat Kaltenweide eingesetzte Stadtmitarbeiter. Er äußerte jedoch auch seine Bedenken: „Der Ansatz ist richtig, aber viele Leute nutzen solche Mülleimer auch anders, als Sie denken.“ Büch berichtete von Beispielen aus der Kernstadt. „Dort haben wir sogar Abfallbehälter abgebaut, weil dort manche ihren privaten Müll entsorgt haben.“

So sieht der vorläufige Zeitplan beim Kaltenweider Kinderhaus aus

Für jene, die die Eröffnung des Kinderhauses herbeisehnen, hatte Büch den angepeilten Zeitplan mitgebracht: Demnach sollen im Juni die Rohbauarbeiten abgeschlossen sein und der Innenausbau beginnen. Von August bis Jahresende soll dann die Gestaltung der Außenanlage folgen, die Inbetriebnahme ist für Februar 2018 geplant. „Wir haben nach heutigem Stand nur eine witterungsbedingte Verzögerung von zwei Wochen im Zeitplan“, sagte Büch. Exakt im Plan sei man sogar hinsichtlich der Kosten.

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Von Stephan Hartung

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