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Ortsrat unterstützt Umzug der Feuerwehr

Langenhagen Ortsrat unterstützt Umzug der Feuerwehr

Theoretisch ist es jetzt nur noch eine Frage der Zeit: Sowohl die Feuerwehr selbst als auch der Ortsrat Kaltenweide befürworten den Neubau eines Gerätehauses auf dem Areal des ehemaligen NP-Marktes. Der Platz dort sei zwar eng, sagt Ortsbrandmeister Ralf Dankenbring, aber er reiche aus.

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Die Feuerwehr Kaltenweide soll möglichst bald von der Zellerie an die Wagenzeller Straße umziehen. 

Quelle: Sven Warnecke

Kaltenweide. Im Rathaus gibt es zwar Stimmen, die halten das Grundstück an der Ecke Wagenzeller/Kananoher Straße für zu klein. Doch Ralf Dankenbring ficht das nicht an. "Wir müssten dort eben zweigeschossig bauen", sagte der Ortsbrandmeister in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Kaltenweide. Büros und Schulungsräume könnten über der Fahrzeughalle angesiedelt werden. "Für ein Übungsgelände reicht es dort natürlich nicht", räumte der Feuerwehrmann ein. "Aber wir haben ja Fahrzeuge - damit können wir ja zum Üben auch woanders hinfahren", fügte er launisch an.

Tatsächlich bleibt der Stadt, so haben interne Prüfungen ergeben, an dem Areal keine Erweiterungsmöglichkeiten. Vorhandenes Grünland einer benachbarter Hofstelle ist als Überschwemmungsfläche festgesetzt und scheidet deshalb aus. Alternative Grundstücke gibt es im Zentrum Kaltenweides inzwischen nicht mehr. Das in dem ursprünglichen Standortkonzept der Stadtfeuerwehr Langenhagen ebenfalls genannte Areal zwischen Supermarkt und Bahngleisen am Kaltenweider Platz ist an ein Wohnbauunternehmen verkauft worden. Auch die sogenannte Dreiecksfläche am nördlichen Ende der Walsroder Straße, zwischenzeitlich im Gespräch für ein gemeinsames Gerätehaus von Kaltenweider und Krähenwinkler Feuerwehr, hat unlängst den Eigentümer gewechselt. Ohnehin lehnen beide Ortsfeuerwehren einen Zusammenschluss ab. 

Im Ortsrat plädieren inzwischen alle Parteien unisono für einen Wegzug der Feuerwehr von der Zellerie. Die Mehrfachbelastung der Sackgasse durch Schule, Kindertagesstätten, Feuerwehr und Vereine führt regelmäßig zu einem Verkehrschaos. Vor allem der Hol- und Bringverkehr von Eltern entzündet immer wieder Streitereien mit der Feuerwehr: Deren Zufahrt wird von parkenden Autos morgens und mittags versperrt. Während im Feuerwehr-Bedarfsplan ein Neubau in Kaltenweide noch für 2021 vorgeschlagen wird und in der Prioritätenliste hinter Godshorn rangiert, sprach sich der Ortsrat jetzt für einen Tausch der Abfolge aus. Aufgrund der brisanten Situation an der Zellerie solle Kaltenweide vorgezogen werden. Die Notunterkunft für Geflüchtete im NP-Markt-Gebäude soll aufgelöst werden, sobald andere Wohnmöglichkeiten fertig gestellt sind.

Weitere Beschlüsse aus dem Ortsrat

Die Parkbank am Friedhof wird auf Antrag der CDU erneuert, der Ortsrat befürwortete dies einstimmig. 

Die Stadt prüft, ob die Straße am Haselbusch wieder zur Anliegerstraße erklärt werden kann (Antrag von SPD und Grünen). Die Straße war 36 Jahre nur für Anlieger zugänglich, das Schild wurde im Frühjahr ohne Begründung abgebaut. Die Beschränkung soll das Abstellen ortsfremder Kleintransporter verhindern.

Die Stadt soll auf Antrag von SPD und Grünen prüfen, ob die neue Sporthalle offiziell zum Schulgelände gehört. Anlass ist die zunehmende Verdreckung des Eingangsbereichs durch Zigarettenkippen. Ohne offizielle Ausweisung als Schul-Sporthalle kann das Rauchen dort nicht verboten werden. Zudem soll der Reinigungsauftrag für die Halle um den Außenbereich erweitert werden. Beiden Anträgen stimmte der Ortsrat einstimmig zu.

Einstimmig unterstützt der Ortsrat den Antrag von SPD und Grünen, die Lücke bei den Fuß- und Radwegen am Hainhäuser Weg zwischen Kreisel und  Industriestraße zu schließen.

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Auf dem Gelände des ehemaligen NP-Marktes soll in naher Zukunft die neue Kaltenweider Feuerwache entstehen. Noch wird sie als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt.

Quelle: Sven Warnecke

Von Rebekka Neander

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