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Das Krähennest nimmt Konturen an

Langenhagen Das Krähennest nimmt Konturen an

Vor der Sitzung gab es die 30-minütige Begehung: Der Ortsrat Krähenwinkel hat jetzt die Baustelle am Ernst-Hugo-Weg besichtigt, wo bis zum Frühjahr 2018 die neue Kindertagesstätte entsteht - das sogenannte "Krähennest". Am Freitag wird dort Richtfest gefeiert.

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Ramona Mellin führt den Ortsratmitgliedern über die Baustelle der neuen Kindertagesstätte in Krähenwinkel.

Quelle: Stephan Hartung

Krähenwinkel. Es war echtes Baustellenwetter. Das Fundament, auf dem sich später einmal der Fußboden befinden wird, war von großen Pfützen geflutet. Durch die gemauerten Gänge pfiff der Wind, der auch die Planen an den Querbalken ordentlich in Wallung brachte. Doch nun wird es gemütlicher: Am Freitag beginnt um 12 Uhr das Richtfest, teilte Ramona Mellin mit. Die Architektin aus dem Fachdienst Hochbau der Stadt Langenhagen führte den Ortsrat über die Baustelle, erläuterte die Aufteilung der Gruppenräume, die offene Flurgestaltung im Eingangsbereich und den dort vorhandenen Übergang in den Bewegungsraum. Die Eröffnung der Kita ist zum Ende der Osterferien 2018 vorgesehen. Laut Mellin wird das Investitionsvolumen von 3,6 Millionen Euro eingehalten. In der neuen Einrichtung werden zwei Krippen-Gruppen á 15 Kinder und drei Kita-Gruppen á 25 Kinder untergebracht.

Und das Thema Kindertagesstätten stand auch auf der Tagesordnung bei der anschließenden Sitzung des Ortsrats im Dorfgemeinschaftshaus. Kai Bublitz von der Stadt Langenhagen berichtete über die Bedarfsplanung der Verwaltung. Bezüglich Krähenwinkel sprach Bublitz davon, „dass wir hier mit Plätzen für Krippe und Kita gut aufgestellt sind“. Bei der Bedarfsplanung muss die Verwaltung rund fünf Jahre vorausblicken und dabei die zu erwartenden Bevölkerungszahlen mit einrechnen. Bei den Hortplätzen sei die Kalkulation daher etwas schwieriger, sagte Bublitz. „Es sieht aber gar nicht schlecht aus. Denn weil die neue Kita ja keine Hortplätze beinhaltet, wollen wir auf dem Sportplatz weitere Container aufstellen.“ Der Ortsrat stimmte der von Bublitz vorgetragenen Drucksache einstimmig zu.

Ebenfalls einig war sich der Ortsrat bei der Frage, ob die Stadt Flächen im Bereich des Wietzeparks und der Wietzeaue erwerben kann, die ihnen angeboten wurden. „Als Ausgleichsflächen ist dieser Bereich gut geeignet, auch wenn dadurch dann wieder weniger Flächen für die Landwirtschaft vorhanden sind“, sagte Ralf Seeßelberg (CDU). Das Votum für die Beschlussdrucksache erfolgte ohne Gegenstimme.

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Von Stephan Hartung

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