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Parkplatz wegen Kabelverlegung nicht nutzbar

Krähenwinkel Parkplatz wegen Kabelverlegung nicht nutzbar

Schnelles Internet für Langenhagens Norden: Dazu lässt die Telekom aktuell in Krähenwinkel und Kaltenweide VDSL-Kabel verlegen. Doch die jetzt an der Eichstraße endenden Bauarbeiten stoßen nicht bei allen Anwohnern auf Gefallen.

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In diesem Leerrohre werden mithilfe eines Kompressors die Glasfaserkabel gepresst.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Für die Arbeiten in Krähenwinkel hat die beauftragte Baufirma am Rande der Eichstraße ein Materiallager eingerichtet. Mit Genehmigung der Langenhagener Verwaltung, teilte auf Anfrage Stadtsprecherin Juliane Stahl mit. Genau diese Informationen hätte auch Eichstraßen-Anlieger Harro Klaue gerne gehabt. Denn seinen Angaben zufolge sei die Parkplatzsituation besonders unbefriedigend, weil diverse Stellflächen wegen des dort deponierten Materials nicht nutzbar sind. Die Rathaussprecherin hält indes dagegen, dass die an der Eichstraße eingerichteten Parkplätze „der Allgemeinheit zur Verfügung stehen - und keineswegs den Anliegern einer Straße vorbehalten sind.“

Doch der von Klaue beklagte Zustand ist nach Auskunft der Telekom nun weitgehend Geschichte. Denn die Hauptarbeiten sollten am Freitag abgeschlossen sein. Im Anschluss würden von der Stadt Langenhagen beauftragte Firmen den Rest erledigen, sagt der Telekom-Projektbeauftragte Benjamin Apel. Allerdings müsste in der nächsten Woche an der Einmündung der Eichstraße auf die Walsroder Straße noch einmal eine Baustellenampel für einige Tage aufgestellt werden, kündigt Apel an. Parallel zu diesen Arbeiten würden bereits auch die Glasfaserkabel in Kaltenweide, Twenge und Hainhaus in die Erde gebracht, voraussichtlich bis Ende September.

Den Zeitplan bestätigt auch Nicole Schweitzer vom Telekom-Infrastrukturvertrieb. „Dann folgen Testläufe“, sagt sie. Ihren Angaben zufolge sollen später 2702 Haushalte schnelles Internet von bis zu 100 Megabit pro Sekunde erhalten. Allerdings müsste die Technik bestellt werden, betont Schweitzer. „Gezwungen wird niemand.“ Kunden könnten die neue Technik bereits im ersten Quartal 2016 buchen. Insgesamt lässt die Telekom rund sechs Kilometer Glasfaserkabel im Norden Langenhagens verlegen. Zudem werden 13 sogenannte Multifunktionsgehäuse aufgestellt oder auch ältere Kästen mit der aktiven Technik namens Vectoring ausgestattet.

Doch was ist mit Altenhorst und Maspe? In den entlegenen Ortsteilen ist derzeit kein VDSL geplant. Denn nach Auskunft der Telekom betragen die Kosten für einen Kilometer Glasfaserleitung etwa 70.000 Euro. Doch Schweitzer hat darauf auch eine Antwort: „Das Zauberwort heißt ,Hybrid-Technik‘“, sagt sie. Das sei für alle Kunden ohne Glasfaseranschluss interessant. „Dabei wird die bestehende DSL-Leitung genutzt - und via LTE-Netz beschleunigt“, erläutert Schweitzer. Der einzige Wermutstropfen: Das Angebot ist nur dort verfügbar, wo es das LTE-Netz der Telekom gibt. Außerdem muss - langsames - DSL verfügbar sein. Sonst funktioniert Hybrid-Internet nicht.

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