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Nach Brand: Notquartier dringend gesucht

Langenhagen Nach Brand: Notquartier dringend gesucht

Schulen, Sportvereine und Arbeiterwohlfahrt suchen händeringend nach Ersatzräumen, in denen sie ihre Gruppen unterbringen. Denn die Peko-Halle bleibt nach dem Brand am Dienstag noch länger nicht nutzbar.

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Gesperrt: Weder Schüler und Sportler noch Senioren dürfen derzeit die Peko-Halle betreten.

Quelle: Bismark

Langenhagen. Die Sportvereine rücken nach Aussage von Stadtsprecherin Juliane Stahl weiter zusammen. Dass sie Trainingstermine oder Wettkämpfe absagen müssen, lasse sich allerdings nicht vermeiden. Gymnasium und IGS üben sich bei den Sportkursen einmal mehr im Improvisieren. Die Ehrenamtlichen des AWO-Treffs indes bleiben auch Tage nach dem Schwelbrand obdachlos.

„Inzwischen führe ich viele Gespräche über ein Domizil auf Zeit“, sagt AWO-Chef Sven Seidel. Aber: Es gibt keine barrierefreien Räume im Zentrum, die sich als Begegnungsstätte eignen. Alle Ideen hätten sich bislang zerschlagen. Allerdings wollen Seidel und sein Team nicht aufgeben: „Wir nutzen das Festivälchen am nächsten Sonnabend, um Geld für die AWO zu sammeln“, kündigt er an. Die Veranstaltung vom Café Monopol beginnt am 10. September um 18 Uhr im Rathaushof.

Ein Brandstifter hatte nach Polizeiangaben am Dienstagmorgen einen Schaden von 30 000 Euro verursacht, als er einen Container vor der Halle angezündet hatte. Rauch und Ruß haben das Gebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen. Noch immer ist nach Aussage Stahls unklar, ob die Statik des Hauses beeinträchtigt ist. Dabei warte die Stadt noch auf den Bericht des Brandschutzsachverständigen.

Gebe dieser das Gebäude frei, dann stehe in jedem Fall eine Brandsanierung an. Dabei werde der Innenraum samt Wänden, Decke und Fußboden gereinigt, um Rauchpartikel zu entfernen. „Diese Arbeit kann nur per Hand durchgeführt werden, zudem erfordert sie eine Einrüstung im Inneren“, sagt Stahl. Beides sei sehr zeitintensiv, sodass die Stadt eine kurzfristige Freigabe der Peko-Halle nicht erteilen könne.

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