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Fortschritt am Schulzentrum

Langenhagen Fortschritt am Schulzentrum

Für den Neubau des Schulzentrums und die Erweiterung der IGS-Süd kommt am Dienstag erstmals die verantwortliche Lenkungsgruppe zusammen. Damit tritt die Planung der überaus komplexen Bauprojekte in eine entscheidende Phase. Der Bildungsausschuss plant derweil eine Bereisung modellhafter Schulen.

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Was soll weg, was kann bleiben und wieviel Platz bietet die Fläche überhaupt für ein neues Schulzentrum? Nach der Vorlage der Idealvorlage durch die Schulen, sollen nun die Planer zeichen, was überhaupt realisierbar ist.

Langenhagen. Es wird zwar noch nicht ernst, aber erstmals etwas konkreter: Am Dienstag werden erstmals jene beiden Lenkungsgruppen zusammenkommen, die unter der Projektleitung von Stadtbaurat Carsten Hettwer, Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch und Jens Kerkhoff von der Firma Constrata in den kommenden Jahren das Werden des neuen Schulzentrums sowie die Erweiterung der IGS-Süd betreuen werden. „Dann werden wir auch klären, welche politischen Vertreter in welchen Gruppen mitarbeiten werden“, sagte Gotzes-Karrasch jetzt im Bildungsausschuss.

Beteiligt werden über die Lenkungsgruppen Vertreter der betroffenen Fachabteilungen der Stadtverwaltung, der Fachausschüsse für Bildung sowie Stadtplanung sowie der betroffenen Schulen. Innerhalb der Schulen wird es zudem Arbeitsgruppen geben, die ihrerseits Eltern, Lehrkräfte und Schüler einbeziehen werden. „Diese Lenkungsgruppen werden in ihrer Eigenschaft als Projektentwickler von den Fachausschüssen zudem begleitet“, erläuterte die Dezernentin. Sinnvoll sei dabei der Einstieg durch den Bildungsausschuss. „Wenn wir dichter an den Bau kommen, wird dann sicherlich eher der Stadtplanungsausschuss damit befasst sein.“

Auf Bitten der Politik hat die Stadtverwaltung inzwischen mehrere modellhafte Schulen ausgewählt, die Vertreter der Fachausschüsse bereisen wollen. Wie schon bei der Projektplanung des Badneubaus wollen sich die Politiker beispielhafte Umsetzungen im wirklichen Leben ansehen und dort von Verantwortlichen erläutern lassen. Gotzes-Karrasch bat den Ausschuss, die Politik möge sich entscheiden zwischen einem Cluster mit Schulen im Berliner Bereich oder in Nordrhein-Westfalen.

Unklar ist, ob der Reisetermin noch im Sommer oder erst im Herbst stattfinden soll. Matthias Brautlecht, Leiter des Gymnasiums, bat im Ausschuss darum, möglichst zügig einen Termin zu finden. Auch Dirk Musfeldt von den Grünen und Bernhard Döhner (CDU) unterstrichen den Gedanken, man möge Erfahrungen sammeln, bevor Ausschreibungen für den Auftrag formuliert werden.

Neuer Bau an der IGS-Süd

Bis zum Ende der Sommerferien errichtet die Stadt für die IGS-Süd einen provisorischen Ausweichbau mit zehn Klassenräumen. Dieses Gebäude wird zwar aus Modulen errichtet. Allerdings erhalten diese eine Holzfassade mit einem Dachüberstand, die dem zweigeschossigen Objekt nicht nur ein wenig den Charme eines Container-Konstruktes nimmt, sondern ihm auch damit besonderen Schallschutz verleiht. Die Stadt geht von einer Nutzung des Gebäudes über mindestens fünf Jahre aus, bis alle Erweiterungsbauten an der eigentlichen Schule beendet sind. Die Module verfügen über zehn Klassenräume samt Differenzierungsmöglichkeiten und Lehrerstationen.

Foto: Mithilfe von Modulbauten entstehen an der IGS-Süd zehn provisorische Klassenräume.

Mithilfe von Modulbauten entstehen an der IGS-Süd zehn provisorische Klassenräume.

Quelle: Stadt Langenhagen

Wie Stadtbaurat Carsten Hettwer in der jüngsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses ankündigte, muss für die Einrichtung der Baustelle der Fußgängerüberweg über die Straße Brinkholt nahe der Kindertagesstätte verlegt werden. "Nur von dort können die Baustellenfahrzeuge das Areal für den Interimsbau der IGS-Süd im Südwesten der Schule erreichen." Die Hauptphase der Bauarbeiten beginne im Juni.

Von Rebekka Neander

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