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Senioren wehren sich gegen Sparkassen-Aus

Langenhagen Senioren wehren sich gegen Sparkassen-Aus

Eine Diskriminierung von Senioren werfen jetzt die Polit-Senioren aus Langenhagen, aber auch Vertreter von Kirchen und Wohltätigkeitsverbänden der Sparkasse vor. Sie formieren deshalb den Protest gegen die Unternehmenspläne, etliche Filialen zu schließen.

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Werfen der Sparkasse eine Altersdiskriminierung vor (von links): Dieter Palm, Klaus Danneberg, Rosemarie Bahrke, Eckhard Keese und Christa Röder.

Quelle: Bismark

Langenhagen. "Wer in den westlichen Ortsteilen Engelbostel und Godshorn die Niederlassungen aufgibt, diskriminiert eine ganze Generation", sagt Christa Röder, Vorsitzende des Seniorenbeirates und Vertreterin der Martinskirchengemeinde. Sie kritisiert, dass sich weder Rat noch Verwaltung bislang öffentlich gegen das Sparkassen-Aus ausgesprochen hätten. Das Unternehmen will in den nächsten Jahren die Filialen im Westen sowie an der südlichen Walsroder Straße ganz aufgeben und jene in Kaltenweide ausschließlich mit Automaten ausstatten.

"Diese fehlenden Reaktionen sind umso verwerflicher, weil einige Kommunen und Kommunalpolitiker ja im Aufsichtsrat mitarbeiten und sich nicht im Vorfeld gegen die Pläne ausgesprochen haben", sagt Dieter Palm von den Liberalen Senioren und Mitglied des Seniorenbeirats. Gemeinsam mit Klaus Danneberg (AG 60plus) und Eckhard Keese (Senioren-Union und Seniorenbeirat) sowie Rosemarie Bahrke (Seniorenbeirat) haben Palm und Röder nun die nächsten Schritte vorbereitet. Das Ziel ist dabei klar definiert: "Vor Ort soll die Sparkasse Alternativen für die Filialen anbieten", sagt Danneberg und fügt hinzu, das könnten Automaten und Terminals ebenso sein wie ein mobiler Dienst oder ein Bank-Bereich in einem Geschäft. "Längst nicht jeder Senior kann das Internet nutzen, er wird damit vom Leben ausgeschlossen", sagt Röder. Das wolle das Quintett nicht hinnehmen.

Parallel dazu stehen Gespräche mit den Vertriebsleitern der Sparkasse und mit Kommunalpolitikern an. "Das bringen wir natürlich in den Rat", kündigt Danneberg an. Zudem ermuntern die Initiatoren alle Langenhagener, die sich dem Protest anschließen möchten, sich beim Seniorenbeirat unter Telefon (0511) 784667 oder per E-Mail e.u.c.roeder@t-online.de zu melden.

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