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Schneller, als die Polizei erlaubt

Langenhagen Schneller, als die Polizei erlaubt

Schneller als die Polizei erlaubt waren am Freitag vermutlich einige Autofahrer auf der Konrad-Adenauer-Straße unterwegs. Die Polizeibeamten selbst, die dort blitzten, waren aber ihrerseits schneller, als es den ortsansässigen Kollegen und der Stadtverwaltung derzeit lieb ist.

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Eine auswärtige Verfügungseinheit der Polizei hat am Freitag auf der Konrad-Adenauer-Straße Raser geblitzt. Die örtliche Polizei beendete die Aktion, da die Übergangsphase für den neuerdings ausgeweiteten Tempo-30-Bereich noch nicht beendet ist.

Quelle: Oehlschläger

Langenhagen. Denn eigentlich soll auf der erst seit knapp zwei Wochen komplett auf 30-Stundenkilometer beschränkten Straße noch gar keine Knöllchen an Raser verteilt werden. "Wir haben eine Übergangszeit von rund einem Monat angedacht", sagte Bürgermeister Mirko Heuer auf Nachfrage dieser Zeitung. "Und die werden wir auch einhalten."

Der Langenhagener Polizei muss Heuer das gar nicht sagen. Die reagierte ebenfalls überrascht auf die Zeitungsnachfrage, ob denn die Übergangszeit bereits vorbei sei. Den Langenhagener Streifenpolizisten offenbarte sich bei den umgehend angestellten Ermittlungen schlicht eine Kommunikationslücke: Eine auswärtige Verfügungseinheit hatte sich den neuerdings temporeduzierten Straßenabschnitt für eine Verkehrskontrolle vorgenommen - unwissend, dass dies noch weitere zwei Wochen unterbleiben soll. Nach einer Aufklärung durch die heimischen Kollegen wurde die Aktion beendet.

Heuer zeigte sich zum einen überrascht, dass auswärtige Polizei innerhalb Langenhagens solche Kontrollen vornehmen darf. Zum anderen "würden wir diese Aktionen später gerne selber machen und die Bußgelder einnehmen". Heuer unterstrich dabei noch einmal, dass die Stadt öffentlich bekannt geben werde, wenn die Eingewöhnungsphase für den ausgeweiteten Tempo-30-Bereich auf der Konrad-Adenauer-Straße vorbei sei und die Stadt mit bußgeldpflichtigen Kontrollen beginnen werde.

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