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Anrufe verhindern Einbrüche

Langenhagen Anrufe verhindern Einbrüche

Aufmerksame Nachbarn sind aus Sicht der Polizei die beste Vorsorge gegen Einbrüche. Deshalb bitten die Ermittler, vor allem auch in der dunklen Jahreszeit, dass sie über ungewöhnliche Situationen informiert werden.

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Gut gesichert: Die Zentralstelle Technische Prävention berät auf Anfrage auch vor Ort, wie Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher geschützt werden können.

Quelle: Rainer Droese

Langenhagen. Manchmal fällt ein roter BMW mit Hamburger Kennzeichen auf, der mehrfach eine Wohnstraße mit langsamen Tempo passiert. Manchmal stehen Unbekannte scheinbar ziellos wartend an der Straße. „Immer öfter greifen Anwohner dann zum Hörer und schildern uns ihre Beobachtungen“, sagt Ronald Rüger, Kripochef der Polizeiinspektion Burgdorf und damit auch für Langenhagen mit zuständig. Sein Kollege Rainer Ziemba ergänzt, dass diese scheinbar kleinen Vorkommnisse sich mitunter zu einem Mosaik fügen und den Ermittlern helfen, einen Zusammenhang zwischen Taten herzustellen oder Einbrecher zu überführen. „Deshalb sollte sich niemand scheuen, bei der Polizei am Ort anzurufen und zu erzählen, wenn ihm etwas merkwürdig vorkommt“, betont Ziemba.

Im vergangenen Jahr registrierte die Polizeiinspektion für die acht Kommunen Burgdorf, Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Lehrte, Sehnde, Uetze und die Wedemark insgesamt 631 Einbrüche. Für dieses Jahr lagen bis gestern 452 Anzeigen vor. Damit dürfte sich die Zahl der Straftaten auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln, schätzen die Ermittler. Rüger betont jedoch auch, dass derzeit deutlich weniger Einbrüche als im Vorjahr gemeldet werden. „Bis Mai hatten wir die absolute Hochphase in diesem Jahr“, zieht er eine Zwischenbilanz.

Von gestiegenen Fallzahlen gehen die Ermittler bei den Einbruchversuchen aus. „Das hängt schlicht damit zusammen, dass Hausbesitzer ihre Gebäude mit technischen Sicherungen nachrüsten oder bei einem Neubau gleich darauf achten“, sagt Ziemba. Die jahrelange Prävention würde sich so bemerkbar machen. Aufgrund von personellen Veränderungen konzentriert sich die Arbeit der Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch jetzt in Burgdorf, die Sachbearbeiter aus Langenhagen arbeiten künftig in der Inspektion mit. „Die Tatortaufnahme hat bereits vor einem Jahr der Kriminaldauerdienst übernommen“, sagt Kripochef Rüger. Deshalb sei nun geplant die Leitung, die Analyse und die Sachbearbeitung zusammenzuführen.

Die Polizeiwache in Langenhagen ist erreichbar unter Telefon (05 11) 1 09 42 15. Wer mehr über den Einbruchschutz erfahren möchte, kann sich auch an die Zentralstelle Technische Prävention in Hannover wenden. Die Mitarbeiter kommen auf Anfrage ins Haus und geben Tipps gegen Einbrecher. Zu erreichen ist die Stelle unter Telefon (05 11) 1 09 11 14 oder per E-Mail an tech-praevention@pd-h.polizei.niedersachsen.de

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