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Polizei fasst falsche „Kollegen“

Langenhagen Polizei fasst falsche „Kollegen“

Da haben falsche Polizisten richtig Pech gehabt: Nach einem Trickdiebstahl in Langenhagen sind vier Männer von echten „Kollegen“ festgenommen worden. Das Quartett ist vor der Tat von verdeckten Ermittlern observiert worden.

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Ermittler haben vier Männer vorläufig festgenommen, die sich als Polizisten ausgegeben und in Langenhagen eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht haben.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Langenhagen. Immer wieder werden Senioren zum Ziel von Trickdieben. So auch am Donnerstag in Langenhagen. Dort hatten zwei Männer gegen 12.30 Uhr an der Wohnungstür einer 87 Jahren alten Frau an der Straße Im Hohen Felde geklingelt. Die Unbekannten gaben sich als Polizisten aus, berichtete am Freitag eine Sprecherin der „echten“ Polizei Hannover. Unter dem Vorwand, auf der Suche nach Verbrechern zu sein, verschafften sich die vermeintlichen Beamten Zutritt zu der Wohnung. Sie forderten die ältere Dame auf, nachzuschauen, ob Wertsachen gestohlen worden sind.

Nachdem sich die Männer verabschiedet hatten, stellte die Senioren den Verlust von 3600 Euro Bargeld fest und alarmierte die Polizei. Diese kam den Unbekannten dank Hamburger Kripobeamten rasch auf die Spur. Denn die 26, 37, 47 und 66 Jahre alten Täter standen bereits im Fokus von polizeilichen Ermittlungen.

Gegen 14 Uhr wurden die mutmaßlichen Trickbetrüger nach einer Flucht über die Autobahnen 352 und 7 von der Polizei an der Autobahnausfahrt Seevetal-Ramelsloh kurz vor Hamburg gestoppt und vorläufig festgenommen. Die Beamten durchsuchten das Fahrzeug und entdeckten dort die 3600 Euro sowie einen Musterausweis der Polizei Hamburg. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurden die Männer später wieder auf freien Fuß gesetzt.

Von Sven Warnecke

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