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Polizei nimmt Fensterbohrer-Bande fest

Langenhagen/Braunschweig Polizei nimmt Fensterbohrer-Bande fest

Fahndungserfolg für die Polizei: Die Ermittler sind einer Einbrecherbande auf die Spur gekommen, die immer nach dem gleichen Muster in den Bereichen Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Uelzen, Soltau und Hildesheim in Häuser eingedrungen war. Nun wird geprüft, ob sie auch für Taten in Langenhagen verantwortlich ist.

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Die Polizei hat die Fensterbohrer-Bande festgenommen.

Quelle: Symbolbild (Rike Pixelio)

Langenhagen. Nach Auskunft von Rainer Raschke, Sprecher der federführenden Polizeidirektion Braunschweig, konnten die Ermittler den Tätern zwischenzeitlich 27 Einbrüche seit August nachweisen. Die Einbrecher hatten jeweils Fensterrahmen und Terrassentüren nahe dem Griff angebohrt und sich so Zutritt zu den Häusern verschafft. Sie hatten es in erster Linie auf Bargeld abgesehen, berichtet der Polizeisprecher auf Anfrage am Donnerstag.

Ob auch die fünf derartigen Einbrüche im September im Langenhagener Silberseeviertel dem aus Südosteuropa stammenden Trio zuzuordnen ist, müssen Raschkes Angaben zufolge die weiteren Ermittlungen ergeben.

Nach Häufung dieser Art von Einbrüchen hatte das Fachkommissariat Banden der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig diese Fälle übernommen. Kurze Zeit später fiel der Verdacht auf die drei 28, 29 und 41 Jahre alten Männer aus der Region Hannover. Entsprechend folgten verdeckte Ermittlungen, die am Freitagmorgen vergangener Woche zur Festnahme des Trios in Elze im Landkreis Hildesheim führte. Dort waren die Einbrecher zuvor in das Haus einer Zeitungsausträgerin eingedrungen, die um 4 Uhr morgens für ihre Arbeit die Wohnung verlassen hatte. Noch in Tatortnähe griffen die Einsatzkräfte zu.

Die Festgenommenen wurden noch am Freitagnachmittag einem Richter in Braunschweig vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle. „Die Täter haben im Falle einer Verurteilung mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe zu rechnen“, teilte Raschke mit. Denn seit August gelten Wohnhauseinbrüche als Verbrechen und würden somit härter bestraft.

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