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Polizei patrouilliert verstärkt am Wietzesee bei Langenhagen

Angekündigte Facebook-Party Polizei patrouilliert verstärkt am Wietzesee bei Langenhagen

Eine im Internet angekündigte Facebook-Party hat am Freitag die Polizei beschäftigt. Mit einem Großaufgebot – auch hoch zu Ross – haben Polizisten rund um den Wietzesee patrouilliert, um das illegale Fest zu verhindern. Mit Erfolg: Es ist alles ruhig geblieben.

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Die Polizei hat am Freitag mit verstärkter Präsenz – auch hoch zu Ross – auf die im Internet angekündigte Party am Wietzesee reagiert.

Quelle: Sven Warnecke

Langenhagen. Teils offen, teils verdeckt haben am Freitag Polizisten den Wietzesee observiert. Offen, weil sechs Polizeireiter das Ufer des Gewässers auf dem Rücken ihrer Pferde abritten. Verdeckt, da zivile Fahrzeuge und Kräfte eingesetzt wurden und Patrouille fuhren. Die Langenhagener Polizei wollte so verhindern, dass die im Internet angekündigte Party gefeiert wird, sagte Polizeisprecher Manfred Pätzold.

Hintergrund: Mitte Juni hatte eine bei Facebook angekündigte Party anschließend der Polizei, dem Ordnungsamt der Stadt und der Firma Wegener als Betreiber des Areals viel Arbeit beschert. Da die Organisatoren der Feier jedoch später ermittelt werden konnten, sehen sie sich nun Schadenersatzansprüchen gegenüber. Nach Informationen dieser Zeitung soll es sich dabei um etwa 4000 Euro handeln, die für die Beseitigung des liegengebliebenen Mülls angefallen sind.

Wie der Polizeisprecher weiter berichtet, konnte der Organisator der Facebook-Party ebenfalls ermittelt werden – dieses Mal aber bereits im Vorfeld. Nachdem der Hannoveraner von der Polizei vernommen worden war, habe er sich einsichtig gezeigt und die Einladung im Internet wieder gelöscht, sagte Pätzold.

„Wir müssen aber vorbereitet sein“, rechtfertigte der Polizeisprecher den personellen Aufwand. Schließlich wisse niemand, wie viele Facebook-Nutzer bereits von der geplanten Party Wind bekommen hatten. Doch bis zum Abend blieb es ruhig an dem Gewässer. Dennoch, so Pätzold, werde die Polizei auch am Sonnabend und Sonntag recht häufig das Areal mit Streifenwagen abfahren. Denn vielleicht lag es auch am unwirtlichen Wetter, dass sich bis Freitagabend am See kein Mensch in Partylaune gezeigt hatte.

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