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Polizei stellt drei Kilo Cannabis sicher

Langenhagen Polizei stellt drei Kilo Cannabis sicher

Es ist einer der größten Drogenfunde der letzten Jahre: Polizeibeamte haben in Langenhagen mehr als drei Kilo Cannabis sichergestellt. Gegen einen 25-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Rüdiger Vieglahn (links) und Mario Mantei präsentieren den Drogenfund. 

Quelle: Bismark

Langenhagen. Von einem der größten Drogenfunde in den vergangenen Jahren spricht Rüdiger Vieglahn, Sprecher der Langenhagener Polizei. Denn Beamte stellten in dieser Woche mehr als drei Kilogramm getrocknete Cannabis-Pflanzen sicher, wie sein Kollege Mario Mantei sagt.

Seinen Angaben zufolge hatten die Ermittler in einem anderen Verfahren ernst zunehmende Hinweise erhalten, dass sich in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zwischen Bothfelder Straße und südlicher Stadtgrenze größere Mengen Betäubungsmittel befinden sollten. Mit einem entsprechenden Beschluss durchsuchten die Beamten – unterstützt von einem Drogenspürhund – nun die Räume eines 25-jährigen Bewohners und wurden fündig. „Wir haben kleinere Einheiten, offenbar bereits für den Verkauf portioniert, sicher stellen können“, sagt Mantei. Drei Beutel mit je einem Kilogramm Cannabis entdeckten die Beamten im Keller des Mannes.

Ermittlungen gegen 25-Jährigen

Der ist nach Polizeiangaben wegen unterschiedlicher Drogendelikte sowohl als Konsument als auch als Dealer bekannt. Gegen ihn wurde aber auch schon wegen Beleidigung, Diebstahl und Sachbeschädigung ermittelt. Während der Durchsuchung war der Langenhagener nicht in seiner Wohnung, die Ermittler haben ihn wegen des Drogenfundes bislang nicht befragen können. „Die Ermittlungen dauern an“, sagt Vieglahn, denn in der Wohnung seien mehrere Personen gemeldet. Gegen den 25-Jährige aber laufe nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Den Einkaufswert eines Gramm Cannabis in Holland geben die beiden Polizisten mit etwa 5 Euro an. Der Wiederverkaufswert betrage etwa das Doppelte, sagt Mantei. Seinen Angaben zufolge werden die Drogen in den nächsten Tagen zuständigkeitshalber an das Landeskriminalamt übergeben. Dort werden Fachleute den Wirkgehalt analysieren, ehe die Betäubungsmittel dann vernichtet würden.

Ein Fund in dieser Größe sei für Langenhagen sehr selten, betont Vieglahn und fügt hinzu, eine nicht ganz so große Dimension habe der Fund einer Indoorplantage im Oktober 2016 in Wiesenau gehabt. Dort fanden die Ermittler etwa 80 Cannabispflanzen in einem Schlafzimmer, die sie sicherstellen konnten – ebenso wie die gesamte Anlage.

Von Antje Bismark

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